Gut für mich

Wenn jeder für sich immer das Gute tun würde, sähe die Welt anders aus. Besser. Weil unser Problem weniger der Egoismus ist als vielmehr die Bequemlichkeit.

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Man könnte ja meinen, der Mensch sei nur auf seinen Vorteil aus. Stimmt aber nicht. Denn wäre das so, würde ja jeder nur tun, was das Beste für ihn ist. Ich beobachte bei mir selbst: Viel zu oft nehme ich den bequemen Weg. Anstatt mir zum Beispiel ein neues, sicheres Passwort einzuprägen, nehme ich 1, 2, 3, 4 – machen die anderen doch auch so. Als Christin auffallen mag ich auch nicht immer. Manchmal halte ich dann meinen Mund, obwohl ich weiß und spüre, eigentlich müsste ich jetzt etwas sagen. Christsein ist selten bequem. Aber eigentlich doch auch gut für mich. Trotzdem bleiben die täglichen, oft unbequemen Entscheidungen; Jesus nimmt sie mir nicht ab. Was ich sage, was ich denke, wer oder was Raum in meinem Leben bekommt, Christsein zu leben ist ein Weg. Ich bin dankbar, dass Jesus mir anbietet mitzugehen.