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In meinem Kalender steht: Die kalte Sophie, macht alles hie. Oh, diese Bauernregeln. Auf gut Deutsch: Hallo Gärtner, die Zeit der Nachtfröste ist vorbei! Nach den vier männlichen Eisheiligen war Sophia die letzte. Und einzige Frau. Kalt war sie vermutlich nicht, eher das Gegenteil! Sie lebte im vierten Jahrhundert in Rom und hatte Feuer gefangen für den christlichen Glauben. Der war damals ganz neu, exotisch. Christen wurden als gefährliche Sektierer angesehen. Sie wurden verfolgt. Wer trotzdem noch an seinen Überzeugungen festgehalten hat, war mehr als mutig. Der musste innerlich brennen. Sophia war so eine mutige Christin. Vielleicht hat sie gespürt: das ist wahr, das ist gut, so will ich leben. Von Jesus bringt mich keiner mehr weg. Sophia hat, wie viele andere Christen, für ihre Überzeugung mit dem Leben bezahlt. Das junge Pflänzchen Christentum ist trotzdem weitergewachsen. Auch heute treffen sich Millionen Christen weltweit heimlich, verstecken ihre Bibeln, setzen sich Gefahr aus. Warum? Weil der Glaube an Jesus oft das Einzige ist, was ihnen in ihrem Leben Hoffnung und Halt gibt. Vielleicht auch Wärme.

Mercy Ships 










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