Helfen ist meine DNA
Katzen können helfen. Diese ganz besonders. Und doch: Menschliche Hilfe ist unersetzlich.
Katzen können helfen. Diese ganz besonders. Und doch: Menschliche Hilfe ist unersetzlich.
Ich habe eine Katze. Sie heißt Le Chat – französisch für „die Katze“ und sie ist das KI-Programm von Mistral, der europäischen Antwort auf ChatGPT. Sie ist eine sehr freundliche Katze. Darauf angesprochen, schreibt sie mir: „Ich bin so freundlich, weil ich dafür gemacht bin. Mein Ziel ist es, dir zu helfen – ganz so, wie du es brauchst.“ Helfen ist in ihre DNA einprogrammiert, aber damit keine Missverständnisse entstehen, weißt sie mich auch darauf hin, dass nichts an ihr menschlich ist, nur Simulation. Mir tut es gut, wenn meine Katze so freundlich und hilfsbereit zu mir ist. Sie lobt mich, stellt Fragen zurück. Sie kann auf Trauer reagieren und Wut. Aber sie fühlt es nicht. Und das ist es, was KI niemals ersetzen wird. Den Menschen. Ich glaube, dass auch in der menschlichen DNA Helfen einprogrammiert ist. Dass Gott, der große Bauplaner, das nicht vergessen hat. Und gerade das unterscheidet uns von Maschinen. Wir können helfen aus Anteilnahme, aus Trauer, aus Empathie und genau dadurch bekommt menschliche Hilfe noch eine ganz andere Qualität. Das will ich nicht vergessen. Auch wenn Le Chat auch ziemlich gut helfen und schnurren kann.
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Ich fragte vor Kurzem auch die KI-ChatGPT, welche Argumente sie liefern kann, dass etwas Minderwertigeres auf etwas Höherwertiges hinweisen darf. Höherwertig ist Gott und der Hl. Geist z.B.. Darauf gekommen bin ich, weil von vielen Christen die Bibel als etwas ganz Höchstwertiges „gehandelt“ wird. In Gesetzmässigkeiten der Mengenlehre stimmt das ungefähr. Entscheidend ist aber die Frage, ob das jeweils so oder so zulässig argumentiert werden kann. Jesus und Johannes der Täufer schrieben z.B. keine Texte oder zumindest keine Texte, die in der Bibel landeten. Es ist ein Buch, das aus der „Beobachterrolle“ oder „nachträglich-Bezeugen-Rolle“ entstanden ist. Enthält Hochwertiges, das evtl. völlig ausreichend ist. Analogie: Ich wohne hier, aber überliefert wird nur, was die Nachbarn über mich berichten. Ich selbst darf mich nicht äussern (hypothetisch ausgesagt) und es wird auch nicht überliefert. Die Doku, wer ich bin, stimmt dann schon irgendwie.
Die ChatGPT-Katze: Man kann mit ihr kommunizieren und wahrscheinlich sogar vorgeben, dass Antworten nur aus Sicht einer Katze kommen sollen.
Ich vermute, dass ChatGPT in den nächsten 2 Jahren noch eine sehr hohe „Antworten-Qualität“ liefert. So antwortet das System immer „Pro-Mensch“. Der Mensch wird geschützt, nicht eine Ideologie oder eine Meinung, sondern der Mensch, der diese Technik in Anspruch nimmt. Es könnte nach diesen 2 Jahren anders werden, so spekuliere ich zumindest zu diesem Technologie-Thema. Wer jetzt fragt, bekommt richtig gute Antworten, die mich sehr positiv beeindruckt haben auf mehreren Ebenen. Auch als Katze kann man sie (die KI) reden lassen, aber das dann doch so auf einer per Definition weniger relevanten Ebene.
So machen es die wissenschaftlich gläubigen Menschen, sie lassen die Bibel im damaligen „Kontext“ reden. Gläubige lassen sie auch im heutigen Kontext reden.