Herz und Verstand
Die beiden gehen nicht immer zusammen, aber zusammen sind sie unschlagbar.
Die beiden gehen nicht immer zusammen, aber zusammen sind sie unschlagbar.
Ist es eine Frage des Verstandes oder eine Herzensangelegenheit? Es gibt unterschiedliche Wege, wie Menschen Gott näherkommen. Während die einen versuchen Gottes vermeintliche Rätsel zu verstehen, kommen andere ganz ohne Bibelstudium aus und versuchen Gott im Gebet, durch Meditation, Musik oder durch andere Menschen zu fühlen. Gibt es hier ein richtig oder falsch? Ein junger Mann antwortete Jesus mal, als er gefragt wurde, was er verstanden hat: „Du sollst deinen Gott lieben, mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzer Kraft und mit all deinen Gedanken. Und deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Und Jesus nickte. Mir sagt das, um Gott näher zu kommen und als Mensch zu wachsen, brauche ich beides. Den Verstand der mich begreifen lässt: Ohne Liebe geht es nicht im Zusammenleben. Es braucht aber auch das Herz, um das zu leben.
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Lieber Benjamin, Danke für den Beitrag.
Es ist sehr gut, wenn man Gott persönlich lieben kann (das ist wohl mit dem Begriff „Herz“ gemeint).
Was liebt man dann?
Antwort: Seine eigene Vorstellung von Gott, liebt man dann.
Ich habe bei den sog. Fundamentalisten (für die jedes Wort oder jeder Satz-Abschnitt Gottes Wort ist in der Bibel), die allergrösste Überzeugung vorgefunden. Ich habe eine innere Überzeugung berichtet bekommen, dass Herz und Verstehen (ich rede mal nicht von Verstand hier) die volle gleichrangige Empfindung hat und Jesus voll von diesen Menschen verbal vereinnahmt wird. Diese Menschen können über alle Unzulänglichkeiten, die es in der Bibel gibt, mit einer Inbrunst von Überzeugung hinwegfegen und Leute aus der Psychiatrie z.B. sehr leicht in die „Böse Geister“- Definitionswelt hineindefinieren (das nur als Beispiel, was dieser Fundamentalismus bewirkt).
Meine Meinung: Ist jemand zu fundamentalistisch, verliert er/sie Jesus dabei.
Was ist das für eine Aussage: Kann man das einordnen in Herz und Verstand oder ist es eher eine „herauskristallisierte Erkenntnis“ zum christlichen Glauben?
Einfache Formel:
Zu wenig Bibelglaube, wenig Jesus, zu viel Bibelglaube, wieder weniger Jesus.
Menschen sind heutzutage so extrem unterschiedlich und extrem individuell. Herz und Verstand ist bei jedem anders.
Bringt es überhaupt etwas, richtig zu liegen?
Ich vermute, dass die meisten Menschen inzwischen denken: Das was mir am meisten bringt ist richtig. Nur verantwortungsbewusste Menschen quälen sich mit einer Wahrheitssuche herum, die vor Gott Bestand hat. Mit Bestand: Herz und Verstand