Ich bin platt
Eigentlich könnte alles viel schöner sein, aber der Alltag fordert uns maximal. Da hilft auch eine besinnliche Adventszeit nicht weiter. Vielleicht scheren wir mal aus.
Eigentlich könnte alles viel schöner sein, aber der Alltag fordert uns maximal. Da hilft auch eine besinnliche Adventszeit nicht weiter. Vielleicht scheren wir mal aus.
„Ich komm nicht mehr klar, mir ist alles zu viel. Und dann auch noch Weihnachten. Ich bin platt.“ Geht nicht nur mir so, wenn ich mich umhöre: „Alles zu viel, war Corona einigermaßen durch, fängt Putin diesen Krieg an, überall Krise, Energie, Preise und jetzt noch Weihnachtsstress. Früher war‘s O.K., zwischendurch Weihnachtsmarkt, Glühwein. Aber diesmal?“ Kann einen schon platt machen. Da lese ich in der Bibel, wie damals schon auch einer nicht mehr konnte. Der hat zu sich gesagt: „Was betrübst du dich so, mein Lieber, warum bist du so unruhig? Du weißt es doch: Gott trägt dich, gerade in schweren Zeiten. Wenn alles gegen dich spricht, er ist für dich und für dich da. Bleib mal da dran, hilft!“ Vielleicht kennen wir solche Erfahrungen mit Gott nicht und können daraus nichts ziehen. Aber wenn wir damit anfangen würden? „Lieber Gott, angeblich gibst du anderen Menschen Ruhe und Kraft. Hätte ich auch gerne. Würdest du? Bei mir? Bitte?“
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Der Beitrag ist toll, denn er gibt Hilfe und Motivation (Gott/Jesus um Hilfe zu bitten).
Ich hab wegen Überlastung gestern einen Kundeninteressent verloren. Heute schickte er mir sehr beleidigt Infos per Mail, die mich wohl genauso frustrieren sollten, wie mein Nicht-Erscheinen zur eigentlich geplanten Lagebesprechung.
Das ist auch eine Aufgabe, in der Zeit, den Frust nicht an anderen Menschen auszulassen beziehungsweise dorthin die Frust-Energie fliessen zu lassen (das Wort «beziehungsweise» ist hier recht interessant – nicht wahr?).
Das System gewinnt, wenn wir Energie (Lebensenergie) von Gott beziehen. Also zusätzlich Energie dazu kommt und nicht nur anders verteilt wird.
Alternativ kann man nämlich auch Lebensenergie von anderen Menschen beziehen. In der Esoterik-Szene findet das statt (vielleicht auch ein wenig vorurteilsmässig betrachtet von mir). Das Universum ist voll, so voll, dass es kaum vorstellbar ist und auch genauso kalt und leer, wie es ebenfalls nicht vorstellbar ist. Vielleicht ist sogar die Lichtgeschwindigkeit in dieser Kälte und im nahezu-Vakuum auch schneller, aber Liebe kommt von dort aus nicht (im Sinne von «Energie aus Sternengebilden» (toter Sterne)).
Tanz der Vampire: Man saugt Lebensenergie aus anderen Menschen raus.
Tanz der Christtire: Man saugt tierisch Lebensenergie aus anderen Christen raus.
Was aber eine, aus meiner Sicht, zulässige Variante ist: Man braucht manchmal den Stellvertreter-Glaube anderer Christen. Wenn Du zu schwach bist, glauben Sie für Dich, dass Gott hilft, dass sich Vertrauen in das Leben rentiert, dass man nicht über die Massen belastet wird, dass nach Belastung wieder schöne Zeit kommt, dass das Gute langfristig siegt, dass Gottes Liebe wirklich da ist.