Ich – ganz hinten

Vorne dabei sein ist super. Abgehängt zu werden, ist nicht ganz so toll.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Uwe
    Uwe sagte:

    Das trifft genau den Nerv!
    Und ganz besonders in unserer Gesellschaft!
    Bei Menschen, die im Gefängnis sind, umso mehr…
    Scheinbar abgeschnitten vom Leben, abgestempelt und allein gelassen. Da kann Gottes Liebe und Zuspruch so heilsam sein…!

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Ich wurde abgehängt. Als E-Bike-Fahrerin bin ich das nicht gewohnt. Doch neulich hatte ich ein Leihfahrrad. Ohne alles. Dazu mit Knacksen und null Gängen. Ich hab dermaßen reintreten müssen!  Alle sind an mir vorbeigefahren. Was für ein doofes Gefühl?! „Du wirst schon ankommen“, hab ich mir gesagt und mich ziemlich allein und abgehängt gefühlt. Im Prinzip gilt das ja für alle Lebenslagen, in denen andere einfach an mir vorbeizuziehen. Wenn das Leben oder ich mich selbst ausgebremst habe. Wenn ich krank bin. Wenn ich nicht weiterkomme im Job. Wenn Lebensentwürfe zerplatzen. „Ich bin bei dir, alle Tage.“, verspricht Gott. Er will mich nicht allein zurücklassen. Verspricht neben mir herzuradeln, wenn es schwierig wird. Doch so einfach wie es klingt, ist es nicht. Zu spüren oder gar zu sehen: dass ich eben nicht allein unterwegs bin, sondern einer mit mir durchhält. In der Bibel wird von vielen Menschen berichtet, die abgehängt, aber niemals ohne Gott waren. Mir hilft das, an Gottes Versprechen festzuhalten: Ich bin bei dir – alle Tage!