Offener Kühlschrank

Offene Türen sind gut, offene Kühlschränke sind besser. Gott ist wie ein offener Kühlschrank für uns – und es tut gut, das zu erleben.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Ich soll durch den Beitrag begreifen wie Gott als so etwas wie eine Liebe Mutter oder einen Lieben Vater gesehen werden kann und der Kühlschrank (besonders der freizügig verfügbare und Auswahl bietende Kühlschrank) wird als Beispiel herangezogen, der so ein Wohn-Geborgenheitsgefühl erzeugen kann.
    Ist das nur ein Beispiel, oder füllt Gott einen Kühlschrank für mich (oder zumindest über meine Eltern) – und auch noch, wenn ich erwachsen bin?
    Was ist denn das Problem?
    Menschen begreifen nicht (was Gott gut macht), wenn man Ihnen solche Geschichten nicht erzählt?
    Der Beitrag ist gut, aber so richtig glücklich bin ich nicht damit.
    Wäre spannend, ob mir was Besseres einfallen würde überhaupt, oder ob ich nur Bedenken äussern kann.
    Ich frage mich gerade, wo ich den Ansatz sehe, Menschen zu erreichen – insofern – dass nach dem Beitrag klar ist: Auf Gott ist Verlass, ER stützt Dich und hilft Dir.
    (Und der Verlass ist dann wieder von einigen Sachen abhängig (bis hin zur Bibel-Treue) oder ob ich Gott Hilfe an mich auch zutraue)
    Oder erkenne ich das Gute von ihm überhaupt nicht, sondern erst im Nachhinein, wie beim damaligen Kühlschrank-Komfort.
    Ich lebe (oder immer noch), das ist schon mal Beweis Nr. 1.

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Die Erstgeborene ist sozusagen ausgezogen. Sozusagen, weil sie natürlich noch ihr Kinderzimmer bei uns hat, seither viel lieber mit uns Alten zusammen ist und den jederzeit gut gefüllten, offenen Kühlschrank schätzt. „Mama, ist die Beste“, höre ich jetzt häufiger und das genieße ich. Wenn ich mich so ein paar Jahrzehnte zurückerinnere, dann erinnere ich mich auch, wie selbstverständlich es für mich war, bei meinen Eltern einen offenen Kühlschrank zu finden. Für manche meiner Freunde war es das ganz und gar nicht. Da hatte sich niemand gesorgt. Da kamst du nach Hause oder auch nicht. Da wurde nicht deine Lieblingsspeise gekocht, da hat niemand gefragt, wie es dir geht. Ich habe das damals gar nicht so deutlich wahrgenommen. Aber heute erinnere ich mich daran. Für mich hat meine Mama noch heute einen offenen Kühlschrank und wenn ich sie besuche, bekomme ich Suppe, Gulasch oder sonst was für meine ganze Familie mit. Dafür bin ich dankbar. Sehr sogar. Wegen des Essens, aber vor allem weiß ich dadurch, wie es ist, wenn sich jemand wirklich um mich sorgt. Mich versorgt. Wenn Gott als liebender Vater oder liebende Mutter erzählt wird, weiß ich, wie sich das im besten Falle anfühlt. Und ich hoffe und wünsche mir sehr, dass gerade die, für die eine solche Zuwendung nicht selbstverständlich war und ist, diese Liebe von Gott erfahren dürfen.