Statt Herzchen
Liebe ist ein großes Wort. Manchmal erscheint sie zu groß für den Beziehungsalltag, der so viele Stolperfallen bietet. Können wir sie umschiffen?
Liebe ist ein großes Wort. Manchmal erscheint sie zu groß für den Beziehungsalltag, der so viele Stolperfallen bietet. Können wir sie umschiffen?
Valentinstag. Ach ja, auch das noch.
In langjährigen Beziehungen, erst recht in Familien, geht sowas ja meist im Alltags-Wahnsinn unter. Schokoherzchen und rote Rosen? Ausgelassen tanzen und sich einfach am Leben freuen? Dafür bleibt weder Zeit noch Energie. Dabei hatte man sich doch mal Großes versprochen. Vielleicht sogar mit dem bekannten Bibelzitat: Die Liebe hört niemals auf. Freundlich ist die Liebe, heißt es da und dass sie keinen Neid kennt, sich nicht aufspielt und allem standhält. Uff. Fairerweise muss dazu: Da geht’s nicht um unsere Liebe, sondern um die Liebe, die Gott uns schenkt. Ich muss diese Liebe also gar nicht machen, ich darf sie jederzeit weiterschenken. Das kann ich, sogar dann, wenn ich eigentlich gehetzt und genervt bin. Aus den herumliegenden Socken wird dann ein Herz auf dem Teppich und die Lieblingsschokolade kommt nicht sofort in die geheime Schublade, sondern auf das Kopfkissen von dem Menschen, der sie – und vielleicht auch mich – gerade ganz besonders braucht. Alles Liebe für eure neue Woche!
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„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ Das stimmt und Valentinstag ist der Tag, an dem man seiner Lieben ein schönes Geschenk machen sollte, wenn man drandenkt und wenn man gelernt hat, auf so etwas „Rücksicht“ zu nehmen.
Wobei Rücksicht da ein interessantes Wort ist (Die Sicht zurück). Man schaut zurück, was man gelernt hat, bei den eigenen Eltern. Bei meinen Eltern war Valentinstag kein einziges Mal ein Thema. Ich habe dafür keinen Geist.
In Amerika ist es eine grosse Tradition. Aus einem Spielfilm kenne ich die Szene, dass sich eine Single-Frau selbst von einem Blumendienst einen Strauss Blumen bringen lässt, um sich nicht als Single-Frau fühlen zu müssen. Beim Kinder bekommen denken Frauen ähnlich vergleichend, habe ich festgestellt. Die andere hat eines und was ist mit mir?
Unser Gottesvorstellung: Vor 3 Wochen betete ich öffentlich, dass ich von Gott eine Antwort erwarte, ob er sich tatsächlich als „Ober-Zerstörer“ aufführen will am Ende der Zeiten, zur Zeit wenn Jesus wiederkommt, zur sogenannten Zeit der Bedrängnis (bei mir mit dem Hintergedanken, ob man nicht gewisse Texte über Bord werfen kann, weil sie ein viel zu destruktives Bild von Gott liefern, eingemogelter Mist sozusagen).
Hier im Beitrag bei Kerstin wird auch ein Gottesbild vermittelt, dass auf Liebe, Fürsorge und Gottesherzenswärme aufbaut.
Den letzten Sonntag betete ich auch wieder öffentlich: Waren es Kontinental-Platten, der Teuel oder Gott, der das Erdbeben im Syrien-Gebiet und im Türkei-Gebiet verursacht hat und ich betete, dass ich wissen will, ob Gott in dieser Form auch ein „reinschlagender Gott“ sein kann. Im Prinzip muss so ein übermächtiger Gott auch sein, damit Extrem-Machthaber auch wissen: Wenn ER zuschlägt, dann sind Deine Atombomben nichts wert und sei gewahr, Respekt vor Gott zu haben.
Mogelt man mit dem Gottesbild, das „zu gut“ ist?
Mogelt man mit dem Gottesbild, das „zu schlecht und zu brutal“ ist?
Mogelt man, wenn man sich auf die kleine private Welt zurückreduziert?