Krieg ist auch nicht alles
Den derzeitigen Krieg in der Ukraine für nicht so katastrophal zu halten, klingt zynisch. Aber vielleicht ist es ganz anders.
Den derzeitigen Krieg in der Ukraine für nicht so katastrophal zu halten, klingt zynisch. Aber vielleicht ist es ganz anders.
„Ach ja, der Krieg, fürchterlich, ja, aber wissen Sie, das ist auch nicht alles im Leben.“ Sagt mir ein Mann, er ist Anfang 90. An sich klingt so ein Satz fürchterlich und zynisch, aber aus seinem Mund nicht. Da klingt er anders. Er hat als Kind den Zweiten Weltkrieg erlebt, ist mit Glück der Hitlerjugend entgangen. Er hat tatsächlich erlebt, dass ein Krieg, der seine Familie getroffen hat, der seine Zukunft in Schutt und Asche zu legen schien, tatsächlich doch nicht das Ende war. Der alte Mann klingt nicht zynisch, sondern auf seine Weise weise und lebenserfahren. Aus seinem Mund klingen die Worte nicht hohl, sondern nach Hoffnung, nicht zynisch, sondern zuversichtlich. Trotz allem. Oder wegen allem. Weil zu allem bei ihm eben auch die Erfahrung gehört, dass das Leben nicht am Ende ist, wo wir das Ende fürchten. Weil dieser Mann erlebt hat, dass der Glaube an den Gott der Bibel zu einer Kraft gegen Krieg und Krise geworden ist, der Halt gegeben hat. Und ihn bis heute hält.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Ich gebe als Tip:
In sozialen Medien volle Zuversicht auszustrahlen, dass hinterher dann alles gut geworden ist.