Klein gewinnt
Großes wagen, groß denken – das hören wir immer wieder, es soll uns motivieren. Aber das kann ein sehr schlechter Anfang sein.
Großes wagen, groß denken – das hören wir immer wieder, es soll uns motivieren. Aber das kann ein sehr schlechter Anfang sein.
„Fädle heute mal einen Faden in eine Nadel!“, sagt mir heute einer dieser kuriosen Feiertage, die sich immer wieder irgendwelche Leute ausdenken. Faden in Nadel einfädeln. Hm, wozu? Ich muss lange nachdenken, um drauf zu kommen, wann ich das das letzte Mal gemacht habe. Und wenn ich es ausprobiere, kommt es mir noch viel länger vor. Mann, was breche ich mir dabei einen ab! Aber immerhin, irgendwann hat’s vorhin dann doch geklappt. Ist ja öfter so: Die kleinen unscheinbaren Dinge fordern einen so richtig! Spannend fand ich, als ich in der Bibel den Satz gelesen, hat Jesus gesagt: „Wer die kleinen Dinge gut und zuverlässig macht, dem kann man auch die großen Jobs anvertrauen.“ Läuft eigentlich in jeder Lehre so, pädagogisch simpel und wertvoll. Aber auch für einen selbst vielleicht hilfreich: Ich muss nicht immer gleich die dicken Dinger rocken, ich darf klein anfangen. Das genügt.
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