Mehr als Paracetamol

Selber Chef sein, auf den Putz hauen, es krachen lassen. Macht Spaß. Zumindest eine Weile. Und dann? Wie geht es mir auf die Dauer gut?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Das ist auf jeden Fall eine Analyse wert, was an Fasching mit dem Menschen passiert. Ich schaute gestern zu ca. 50% den Faschingsumzugs in Konstanz an. Da wird das Militär nachgeäfft mit Kapellen und bunten Kostümen, die dann nicht mehr so bedrohlich wirken. Da gibt es Trolle, die lustig aussehen. Da gibt es Masken, die Dauergrinsen darstellen und Fratzenmasken. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
    Die Schweizer waren mit 2 sehr hochwertigen Guggenmusik-Kapellen beteiligt, professionell schräg gespielte Musik.
    Ich gruppiere mich auch da ein. Professionell schräg geschriebene Beiträge, die den Schorf auf der Wunde aufreissen, so dass wieder etwa Blut herauskommt, oder wenn die Wunde weit fortgeschritten ist, dann die neue Haut schneller sich entfalten kann.
    Schön war auf jeden Fall, dass dieser Corona-Scheiss vorbei ist. Aus meiner Sicht eine Sache gewesen, die diese Null-Zins-Politik beendet hat. Gib den Menschen eine ordentliche Krise und sie werden aus ihrer Komfort-Zone gerissen und brauchen wieder Geld (mit Zinsen) von der Bank und die Regierungen müssen wieder Geld ausgeben, das sie nicht haben.
    Ohne Militär hat mann es schwer. Alles alte Regeln, die da wieder rauskristallisiert werden. Keine Wehrpflicht mehr in Deutschland, wer hat sich diesen Idealismus ausgedacht? Und dann das Erdbeben.
    Muss Gott zeigen, dass er viel schneller und intensiver zerstören kann, wenn andere meinen, sie seien ideologisch und militärisch überlegen. Ich habe am Sonntag eine Karte gesehen, wo die Erdbeben-Zentren waren. ca. 3/4 in der Türkei, ca.1/4 auf dem Gebiet Syrien. Ich hoffe, dass es als Warnung verstanden wird. Wenn es Krebs gibt, dann kommt welche Therapie zum Zuge: Gift reinhauen und darauf vertrauen: Die gesunden Zellen überleben das und die kranken Zellen sterben daran. Aber wehe, es macht kein Arzt, sondern ein hinterfotziger Idiot ohne Gespür für Diplomatie und ohne Gespür für die Menschenwürde.

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Im Rheinland feiern bunte Jecken, im Südwesten treiben Hexen, Narren und Teufel ihr Unwesen. Nicht jeder ist ein Fasnets-, Faschings- oder Karnevalstyp, aber müsste ich es mir aussuchen, wäre ich bei den Narren, Hexen und Teufeln. Weil die ausgesprochen Spannendes zeigen: Nämlich, wie es wäre, wenn genau die tatsächlich die Bestimmer wäre. Die, die auf Gott pfeifen, nur das Jetzt sehen und wild geworden alles selbst bestimmen würden. Das ist für ein paar Momente spannend und toll, aber irgendwann wird’s zum Tollhaus, es geht drunter und drüber und lang aushalten kann man es auch nicht. Hat schon seinen Grund, warum an Aschermittwoch alles vorbei ist. Narren und Jecken da zu sehen – das ist schon oft ein Elendsbild. Aber so ist das tatsächlich. Ohne Gott geht auch, kann auch sehr witzig sein, aber ich glaube auf Dauer lebt es sich mit Gott besser als ohne. Weil er mich liebt und für mich sorgen will. Und nicht nur Party und Paracetamol…