Klick, klick!
Smartphones. Sie sind immer dabei und alle mittlerweile mit hochauflösender Kamera ausgestattet. Bilder machen und Bilder teilen leicht gemacht. Aber nicht alle Bilder sind zum Teilen geeignet.
Smartphones. Sie sind immer dabei und alle mittlerweile mit hochauflösender Kamera ausgestattet. Bilder machen und Bilder teilen leicht gemacht. Aber nicht alle Bilder sind zum Teilen geeignet.
Kameras, wohin das Auge blickt! Ich plantsche mit meinen Kindern im Freibad und wundere mich. Ein paar Meter entfernt steht eine ältere Dame bis zur Hüfte im Wasser, das Handy gezückt und auf das schwimmende Enkelchen gerichtet. Im Spechtmodus klopft sie auf das Display und knipst ein Bild nach dem anderen. Erst denke ich: OK. Wenn Sie meint. Dann aber schwimmt das Enkelchen zu uns rüber und ich lande in ihrem Fokus. Will ich das? Im Hintergrund dieser Bilder sein? Rein rechtlich mag das ok sein, wenn ich nicht unmittelbar gezeigt werde und doch: Unangenehm! Ähnlich erlebe ich das im Urlaub. Ohne Rücksicht wird an Sehenswürdigkeiten drauflosgeknipst. Und zack, schnell damit ins Internet. Medienanwälte warnen vor dieser Leichtfertigkeit und appellieren an unseren Respekt vor den Mitmenschen, auch Familienangehörigen gegenüber. „Behandelt eure Mitmenschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt.“ rät Jesus in der Bibel. Für mich ein guter Wegweiser und im Zweifelsfall, einfach fragen!
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Ich habe selbst schon Grenzwertiges gemacht mit Bildern: Am Campingplatz die Atmosphäre fotografiert, dabei eben auch Menschen dabei. Beim Faschingsumzug fotografierte ich mal ein süsses kleines verkleidetes Mädchen. Ihr Vater brauste auf mich zu und wurde zur Stahlbürste, die mir gegen den Strich bürstete.
Nun diese Kamaras, die eigentlich Überwachungskameras sind, evtl. sogar hochauflösend. Ich erlebte eine Frau in deren Büro eingebrochen wurde. Sie fragte alle benachbarten Firmen, ob sie nicht eine Aufzeichnung haben, die evtl. helfen könnte, die Täter ausfindig zu machen.
Das Böse (die Einbrecher) gibt es wirklich. Diejenigen, die Bilder und Videos missbrauchen, sind auch potentielle Einbrecher (in deine Privatsphäre), können aber auch Helfer sein, wenn es um Verbrechens-Aufklärung geht.
Wie überwacht sind wir eigentlich? Ist Gott mit seinen Engeln ständig am Überwachen? Werden wir ständig von «bösen Geistern» belauert, wo sich mal eine Schwachstelle auftut, mit der man diesen Menschen zu Fall bringen kann?
Eine sehr sehr komplizierte Angelegenheit. Ich wünsche mir natürlich, dass ich beschützt werde, aber ich will nicht, dass ich überwacht werde.
Die Frage ist, ob ich als überwachte Person, gegenüber dem Überwacher eine Charakterprüfung oder ein Führungszeugnis bezüglich Unbedenklichkeit einfordern darf. Ja man darf es einfordern, bekommt so was aber nicht.
Die einzige Chance, die ich als Bürger habe: Wählt nicht zweifelhafte Parteiien, bei denen von vornherein klar ist, dass sie Dich unrrechtmässig überrwachen werden. Und liebe Parrteien gebt Rechenschaaft über das ab, was ihr mit Hilfe der Überrwachung Gutes vorhabt. Es gibt Parteien, die wollen demookratisch an die Maacht und schaffen dann die Demookratie ab und beissen sich im Syystem fest (wie es eben Pharisäer und Schriftgelehrten im damaligen Religions-System taten).