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Ich bin mit dem Auto unterwegs. Nur schnell was erledigen. Noch 400m geradeaus, dann bin ich da. Da wird 10 Meter vor meiner Kühlerhaube eine Barrikade aufgestellt. Straßenvollsperrung wegen einer Baustelle! Och nee, ausgerechnet jetzt! Hektisch biege ich von der gesperrten Straße nach rechts ab, was anderes bleibt mir gar nicht übrig. Komm ich jetzt überhaupt noch an mein Ziel? Mein Zeitplan ist im Eimer, ich bin verunsichert und genervt: Gott, was soll das, willst du mich ärgern? Über Umwege und Straßen, die mir völlig neu sind, komme ich schließlich doch noch an. Und grinse über mich selbst: Warum denke ich so über Gott? Das er mir absichtlich meinen Weg verbaut passt nicht zu ihm. Aber Umwege nerven. Das sie mich schon oft zu unerwartet tollen Zielen geführt haben, das fällt mir meist erst danach auf. Orte, Begegnungen, Lebenswindungen, die ich nie im Blick gehabt hätte, weil meine Perspektive nicht so weit reicht. Die von Gott aber schon. Deshalb: danke auch für die Umwege. Und alle neuen Ausblicke.












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