Etwas unbedarft
Wäre es nicht schön: Mal nicht groß nachdenken, unvoreingenommen neugierig sein, drauflosgehen, nicht fragen müssen… einfach nur leben?
Wäre es nicht schön: Mal nicht groß nachdenken, unvoreingenommen neugierig sein, drauflosgehen, nicht fragen müssen… einfach nur leben?
Ich beobachte gerne meine kleine Tochter. Sie wacht morgens auf, stiefelt unbedarft durch den Alltag, entdeckt ständig Neues und hat niemals Sorge, dass es nicht weitergeht. Beeindruckend. Weiß natürlich aber auch: Das wird sich noch ändern. Wahrscheinlich durch neue, unerfreuliche Erfahrungen. Dennoch: Noch geht sie sorgenlos durchs Leben. Mit einer inneren Gewissheit, dass sich schon alles regeln wird. Jesus empfiehlt in der Bibel: „Werdet wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich“. Mit Blick auf meine kleine Tochter verstehe ich: Jesus hat versprochen, das Gott für mich Sorgen wird. Dass ich mich absolut darauf verlassen kann. Dass ich mein Leben ganz im Vertrauen auf Gott leben darf. Gott wird mit mir helfen, damit ich klar komme. Ich wünsche mir, dass mir ich auch dann noch daran denke, wenn meine Tochter größer ist.
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