Mutig eingestehen
Was lernen wir aus der Geschichte? Dass wir selten etwas aus ihr lernen. Aber das muss nicht so bleiben. Wir haben es in der Hand.
Was lernen wir aus der Geschichte? Dass wir selten etwas aus ihr lernen. Aber das muss nicht so bleiben. Wir haben es in der Hand.
Lernen wir aus unseren Fehlern? Wirtschaftsminister Robert Habeck erwägt, Kohlekraftwerke aus der Reserve zu holen. Weil Russland das Gas drosselt, muss er Energielücken füllen. Dann die Regenwaldfeuer in Brasilien. Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 10 Jahre nahmen die im Mai um 184 Prozent zu. Der Wald weicht Soja- und Palmölanbau für Europa. Laut WWF waren wir noch nie so nah am Kipppunkt, an dem sich der Regenwald nicht mehr selbst erhalten kann. Und auch deutsche Wälder brennen. Und die Welt heizt sich immer weiter auf. Für mich krass: Schon in der Bibel zeigen mehrere Geschichten, wie Menschen die Folgen ihrer Entscheidungen erleiden müssen. Gott akzeptiert das, er greift nicht ein. Hoffnung macht mir aber auch, wie ein Beter feststellt: „Als ich dir meine Fehler eingestanden habe, Gott, hast Du mir vergeben und mir meine Last abgenommen.“ Diese Großzügigkeit Gottes treibt mich an. Es ist nicht die Zeit aufzugeben, sondern mutig, Fehler einzugestehen und jetzt, mit Gottes Hilfe die großen Schritte zu tun, die nötig sind um diese Welt als lebenswerten Ort zu erhalten!
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Ich stelle fest, dass es ein übliches Spiel in der christlichen Szene ist: Man erzählt zuerst ein paar schreckliche Sachen, die Erfolg haben auf dieser Welt (Erfolge des Gegenspieler Gottes) und dann legt man los, wie hilflos wir doch im Grunde genommen sind und die Hilfe von Gott benötigen.
Ja was ist besser?
Besser ist, wenn sich Gott auf uns verlassen kann (bei seinen Kindern), dass wir keinen Blödsinn denken, reden oder tun.
In der Realität darf ER froh sein, dass wir ihm überhaupt noch die biblische Treue halten. Bzw. danken wir so – tendenziell.