Neue Zeiten

Neu, anders, alles schwierig? Wir leben in turbulenten Zeiten. Was trägt uns da?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Die bedeutendste Zeitenwende nach der Auferstehung war folgende: Jesus sagt, er müsse in den Himmel aufsteigen und leiblich gehen, damit der Heilige Geist als Stellvertreter kommen kann (ich würde am liebsten Stellvertreterin sagen – aus anderen Gründen – würde hier aber vom Thema ablenken).
    Das war eine Zeitenwende.
    Die Frage, die sich daraus ergibt, ist die Frage, ob man nun tatsächlich eher mit dem Heiligen Geist oder mit Jesus rechnen muss und welche Schwerpunkte man dafür dann in den christlichen Gemeinden setzen soll?
    Beim Zungenreden (es wird als das deutlichste Zeichen des Hl. Geistes gesehen) bin ich mit sehr skeptischer Meinung unterwegs. Wer es praktizieren will, dem sage ich: Es ist, wenn es echt ist, eine intime Beziehung mit Gott und dann ist es besser es als intime Beziehung entsprechend zu handhaben (nur in ganz wenigen Ausnahmefällen öffentlich).
    Als Analogie stelle ich mir so einen frechen Burschen vor, der damit prahlt, die schönste Lady im Dorf ins Bett gebracht zu haben – also er verhält sich weniger schützend und intim angemessen in diesem Fall.

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Die neue Zeit ist da, na, fast. Das Frühjahr, die Umstellung auf die Sommerzeit, mehr Licht…Mich lässt das richtig aufatmen. Der Begriff „Zeitenwende“ den man jetzt oft von Politikern hört, schnürt mir dagegen die Luft ab. Da geht’s um ein Aufrüsten, mit Waffen, Gedanken, Worten. Die Uhr umzustellen, verändert die Welt nicht. Und Waffen, die von einem Land ins andere verschifft werden? Tja.

In welcher Zeit lebe ich eigentlich? Meine Zeit, das sind vielleicht ein paar Jahrzehnte, die Gott mir schenkt. Zeit, in der ich wachsen, mein Leben leben und gestalten kann. Die eigentliche Zeitenwende ist aber längst vor meiner Zeit passiert. Jesus! Geboren, gestorben und wieder auferstanden. Zurück von den Toten. Als Zeichen für alle, die nach ihm kommen: Gott ist stärker als der Tod. Ihr braucht keine Angst zu haben, ich bin da. Und ich bleibe bei euch. Damit ihr leben könnt und aufatmen. Und mutig Dinge anpacken könnt, die in eurer Zeit drängen.