Oh, ein Clown!

Lachen, Staunen, Probleme lösen. Clowns haben immer was zu tun.

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Neulich in der U-Bahn war ich plötzlich die Einzige ohne Verkleidung. Alle anderen wollten zum Faschingsumzug: ein Pinguin, ein Stinktier, Ritter, Polizisten. Und natürlich Clowns. Ich mag Clowns und ihren Blick auf die Welt. Clowns stecken immer in Problemen, finden aber auch immer eine Lösung. Und meistens eine echt ungewöhnliche. Eine Lösung, an die man ohne rote Nase gar nicht denken würde. Der Clown friert? Also kuschelt er sich an seinen Nebensitzer und leiht sich ein Stück von seinem Schal. Ein Kind weint? Der Clown leidet mit, tröstet und zaubert Seifenblasen aus seinem Hut. Bringt das Kind wieder zum Lachen. Clowns sind für mich Hoffnungsboten. Sie trauen sich was, haben Mitgefühl und fordern ihre Mitmenschen freundlich aus ihrer Komfortzone heraus. Bewundernswert. Aber: Wie kommt man dahin? Seid fröhlich in der Hoffnung, lese ich in der Bibel. Gemeint ist damit: Ihr habt Grund zum Hoffen! Gott liebt euch, behält euch im Blick. Mich macht das auch ohne rote Nase hoffnungsvoll fröhlich.