Papa!?

Einen, der immer für mich da ist – so jemanden wünschen wir uns vielleicht. Eltern würden das gerne sein. Aber es geht besser.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Ich hab schon viel darüber nachgedacht, wie die Grenze gezogen wird, zwischen Himmelswelt bei Gott und Erdenleben unter der Menschheit (als Mensch).
    Beispiel: Wusste Jesus, als er Mensch war wirklich noch alles, was er als Himmels-Wesen wusste und weiss?
    Ich vermute, dass er in der Zeit als Mensch zwar übernatürlich viel erreichen konnte (z.B. Krankenheilung, auf Wasser gehen), aber er doch eingeschränkt war in dieser Zeit.
    Wer den Film «Matrix» kennt: Dort wird eine andere Idee dargestellt. Dort würde er als Jesus im Himmel parallel auch noch existieren in der Zeit, als er auf der Erde sichtbar aktiv war. Unsere Gedanken kommen nur per Zufall auf die Wahrheit, der Rest bleibt göttliches Geheimnis.

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Was ist der wichtigste Job von Eltern? Na klar, für ihre Kinder Dasein. Und was ist der nervigste Job von Eltern? Immer für ihre Kinder da sein MÜSSEN! Weil immer einer schreit, was zu trinken braucht, eine Runde kuscheln oder ne leere Klorolle. Ganz schön fordernd, wenn man gleichzeitig in der Küche, im Büro und im Kinderzimmer sein soll. Ob Jesus deshalb in den Himmel abgehauen ist, damals, an Himmelfahrt? Seine Jungs – also seine engsten Freunde – hatten jedenfalls immer noch nicht so recht kapiert, wie es nach seiner Auferstehung weiter gehen soll. Gehofft haben sie vermutlich: jetzt bleibt unser BigDaddy für immer bei uns und wird Oberboss. Alles gut! Stattdessen sagt Jesus: Jungs, ich bin dann erstmal weg. Aber keine Sorge, Gott schickt euch bald eine ganz besondere Kraft. Und denn legt ihr richtig los. Und puff…weg war er. Kann man fies finden. Ich finde die Geschichte auch tröstlich, weil sie mir sagt: Selbst Jesus konnte auf dieser Welt nicht überall gleichzeitig sein. Klar, auch er war nur ein Mensch. Jetzt ist er dort, wo Gott ist. Im Himmel, also überall. Bei mir, bei euch, bei euren Kindern, an jedem noch so einsamen Fleckchen der Erde. Wirklich allein gelassen hat er uns also doch nicht. Und wie ein guter Vater traut er uns echt was zu. Und wenn uns doch die Kraft ausgeht? Dann dürfen wir Bescheid sagen, jederzeit: Vater unser, im Himmel, bist du da?