Kleine Wunder

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  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Bezüglich Kinder würde ich gerne 2 Geschichten erzählen, die ich erlebt habe bzw. durch Erzählungen erlebt habe.
    Als ich in der Krise war ging ich in eine Tanzgruppe. Ich tanzte mich einer Frau, die gerade aus der Trauer rauskam über ihren verstorbenen Mann, der bei der Kripo gearbeitet hat und oft mit Verwesungsgeruch von Toten nach Hause kam. Da tanzten noch 2 Frauen miteinander als Paar. Die eine eine totale Macherin und Kämpferfrau im Leben, erzählte, dass Ihr Mann nur kleine Kinder abgöttisch liebt (werden sie älter verliert er mehr und mehr sein Interesse). Sie hatte von uns 4 Leuten eine voll intakte Ehe. 1 Jahr später trotz 5 Kinder, lässt sich ihr Mann scheiden. Jeder ging seinem Hobby nach und innerhalb seines Hobbys verliebte sich Ihr Mann unglücklich. Unglücklich verlieben klingt paradox, jeder meint verlieben ist automatisch mit Glück verbunden.
    Eine andere Geschichte war aus dem muslimischen Bereich. Ein Mann hatte 15 Kinder inzwischen mit 3 Frauen, 1 Frau geschieden. Die Frau, die bei ihm lebte bekam fast jährlich ein Kind, was nach meiner Meinung den Vorteil hatte, dass er nicht zur anderen Frau geht. Später ist er dann doch so umgezogen, dass alle seine Kinder und seine 2 Frauen zumindest in der gleichen Stadt waren. Ich selbst liebte diese jüngeren Kindern, herrliche Geshöpfe, gab mir aber alle Mühe, auch die grossen Jungs mit Wertschätzung und Aufmerksamkeit und attraktiven Freizeitangeboten zu begegnen. Ich mag inzwischen dieses „Kleine Kinder – Emotional Nutzen – Gehabe“ nicht oder hinterfrage es. Ich denke man muss sich aktiv auch den älteren Kindern (Teenager, Heranwachsende, Jobeinsteiger, Vernachlässigte) auch so liebevoll zuwenden. Afrika-Kinder, ach wie süss immer vorn auf diesen Missionsblättchen – typischer Stil. MmMm oder MmKm? Man muss Menschen mögen als Christ.

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Bald ist es soweit. Meine kleine Tochter hat Geburtstag. Ein Jahr wird sie alt. Kaum zu glauben, dass schon ein Jahr rum ist. Eine ältere Freundin sagte mir mal: „Dominic, wenn Du Kinder hast, dann rennt die Zeit in Deinem leben davon.“ Ich konnte es damals kaum glauben – aber sie hatte Recht behalten. Wahnsinn, was alles in diesem Jahr passierte. Vor einem Jahr konnte sie nichts, – außer essen, trinken, schreien und Windeln voll machen. Und nun? Nun, krabbelt sie durch die Wohnung, räumt die Schränke aus, verwandelt mein Büro in ein Schlachtfeld und tut in einer nicht verständlichen Sprache munter kund, was sie von all dem hält.

Einfach der Wahnsinn. Ich bin Gott dankbar. Dankbar für ein gesundes Kind. Ein sprechendes und manchmal auch nervendes Kind. Dankbar, für dieses Geschenk.