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Ich mag die Jahreszeiten, die Veränderung. Wenn die Bäume blühen, alles grün wird, dann bunt. Jetzt liegen die Blätter wieder unten. Ich hab ein Blatt aufgehoben, fast durchsichtig. Aufgelöst in seine Bestandteile. Das alte Spiel beginnt von vorn: Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub. Bei christlichen Beerdigungen sagt der Pastor das, als Erinnerung daran, dass auch wir Menschen Teil dieser Schöpfung sind. Wunderbar gemacht von Gott, scheinbar aus dem Nichts. Wir wachsen, blühen auf, bekommen vielleicht Kinder. Und irgendwann ist der Herbst da. Und das war’s dann, frag ich mich? Dass mein Name irgendwann auf einem Grabstein steht? Wer in diesen Tagen die Gräber von Angehörigen oder Freunden besucht, findet darin vielleicht Trost. Wenigstens einen Ort, an dem der Name dieses geliebten Menschen bleibt und nicht verschwindet. Aber ein Grund zum Freuen und jeden Tag wieder neu anzupacken, ist das nicht. Mich ermutigt, was Jesus zu seinen Freunden gesagt hat: Ihr könnt euch freuen, weil eure Namen im Himmel geschrieben sind. Gemeint hat er damit: Von diesem Leben bleibt nichts. Das muss so. Aber bei Gott, bleibt ihr. Für immer.

Foto: radio m, Anja Kieser
Foto: erstellt durch KI











Das ist ein ganz toller Beitrag. Von der Sprechart, vom Wesen und von der Hoffnungsvermittlung. Dankeschön
herzlichen DANK!
Die Prioritäten gut setzen – nicht Hetze, Geschenke, Lichterketten.. Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind – bei Gott bleiben WIR in Erinnerung, denn wir werden von IHM erwartet.