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Denk ich an den Sommer, denk ich immer auch an Schüsseln voller Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Kirschen. Den Garten meiner Großeltern. Und ihren Keller: Regale, gefüllt mit eingekochtem Obst, Apfelmus, Marmelade und vielem mehr. Wir hätten jahrelang davon leben können. Heute geht der Trend wieder in diese Richtung. Sogenannte Prepper bereiten sich akribisch vor. Falls eine große Krise kommt, Stromausfall, Krieg. Auch öffentliche Stellen machen auf Gefahren aufmerksam. Ich bin hin und her gerissen zwischen Ravioli horten und coolem Ignorieren. In echten Extremsituationen helfen auch Konservenvorräte nur kurz. Und was zählt dann? Neulich hat jemand zu mir gesagt: „Wir müssen innerlich Vorräte sammeln. Bilder und Erinnerungen die wie Kraftreserven sind, Lieder, die uns Hoffnung geben, gute Worte. Schätze, die kein Hochwasser wegschwemmen, keine Krise bröckeln lassen kann.“ Ich glaube genauso wichtig ist: dass wir üben menschlich zu bleiben. Den anderen zu sehen und was er vielleicht gerade braucht. Durch Krisen kommt man am besten gemeinsam.












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