Rollend frei

Es ist ein feines Instrument der Freiheit: das Fahrrad. Das tut mitten im Leben gut und es zeigt uns etwas über Gott.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Es war ja eine Revolution, als die Menschen endlich selbst das Buch in die Hand nehmen konnten und Luther`s oder Zwingli`s Deutsche Übersetzung lesen konnten.
    Welche Glaubens-Atmosphäre herrschte zu dieser Zeit und was war der Wandel.

    Klar aus heutiger Sicht scheint uns der Wandel als normal geglückt.
    Tatsache war aber, dass dieser Wandel den 30-jährigen Krieg befeuert hat.

    Stellen wir uns vor, heute machen wir im Glauben wieder einen Wandel.
    Was wäre das dann?
    Umstellen aufs Fahrrad? Sich frisch fröhlich alles Positive vorstellen und das Negative am Glauben einfach unbehandelt lassen?

    Ich setze mich sehr für eine Selektion von «brauchbaren Informationen» aus der Bibel heraus ein. Selektion muss sein, meine ich, denn wie will man sonst einen befreiten Glauben leben, wenn man sich dann doch nicht lösen kann aus lauter Wort-für-Wort Bibeltreue.

    Und für einen Glauben ohne die Bibel, kann ich auch einen ganz eigenen Glauben entwickeln, der dann nichts mehr mit Jesus und Gott-Vater zu tun hätte. Aber wer weiss, ob es dann mit dem Leben nach dem irdischen Sterben glücklich wird?

    Antworten

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Ohne Fahrrad fehlt mir was. Ich fahre täglich Rad, dafür ernte ich oft anerkennende Kommentare von gerade einparkenden Bekannten: „Sportlich, sportlich!“ – „Du fährst aber auch bei jedem Wetter, sehr vorbildlich!“ Oder sowas. Dabei, ganz ehrlich: Ich bewege mich gern und das Klima schützen will ich auch. Aber vor allem fahre ich Rad, weil es mir das Leben leichter macht! So bin ich schnell und unabhängig unterwegs und hab immer jemanden dabei, der mir die schweren Einkäufe abnimmt. Das ist für mich Freiheit pur. Mit meinem Glauben an Gott ist das ganz ähnlich: Er ist keine drückende Last, die ich tapfer weiterschleppe, weil Oma das so wollte oder ich so ein Held bin. Ich glaube, weil mich das frei macht und zwar sowas von! Weil Jesus sagt: „ICH BIN BEI DIR. Egal wo du bist, egal, was du tust und was du gerade zu schleppen hast: Ich komm mit. Wenn was ist, frag mich jederzeit. Ich helfe dir gern.“ Das lass ich mir nicht zweimal sagen.