Rückendeckung
Neues zu wagen, kostet Kraft und Überwindung. Wir es wirklich gut werden? Und wer hält mich, wenn ich unsicher werde?
Neues zu wagen, kostet Kraft und Überwindung. Wir es wirklich gut werden? Und wer hält mich, wenn ich unsicher werde?
„Es muss sich was verändern!“ Ich sitze mit Freunden zusammen und egal, welche Themen wir streifen, sie offenbaren eine weitere Baustelle: unser Konsumverhalten. Es zerstört diese Welt! Mobilität und Wohnen sind zu energieintensiv für diese Welt, unsere Arbeitswelt zehrt uns selbst aus. Unser Verständnis von Familie ist zu ich-bezogen für ein echtes Miteinander. Dem einen stehen die Tränen in den Augen, denn zu merken, dass es uns nicht gut geht, ist das Eine. Die Unsicherheit, die mit Veränderung einher geht aber das Andere. Die Mehrheit von uns schüchtert Veränderung ein. Dazu kommt, dass wir uns eigentlich nicht verändern wollen, aber erkennen, dass wir es müssen. Wer viel hat, kann viel verlieren. „Wer bereit ist alles aufzugeben und Gott nachzufolgen, kann das Reich Gottes gewinnen“, heißt es in der Bibel. Gott verspricht, er lässt uns nicht fallen, sondern gibt uns Rückendeckung und zeigt, wie erfüllt ein Leben ist, dass statt auf Wohlstand und Bequemlichkeit auf Mitgefühl und liebevollen Umgang setzt. Man stelle sich vor, wir würden ihm das glauben!
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Ich betrachte solche Worte, dass man sich in dieser Welt „fallen lassen könne“ als Verführung. Mithalten macht mehr Sinn, natürlich nicht in böser Art und Weise, sondern mit den Qualitäten, die das Gute bedeuten.
Zu vielen Christen wird eingetrichtert, dass man sich fallen lassen könne. Dabei wird nur fatalistisches Denken und „Aufgeben“ gefördert. Man kann damit Gott mehr Arbeit machen, als sein muss. Meine Meinung.
Benjamin: Lass Dich doch mal exemplarisch nur vom Bürostuhl vor Deinen ganzen Kollegen auf den Boden fallen. Absichtlich, demonstrativ.
Ja und dann am Boden weiter Computer-Arbeit machen!