Ruhe! Wochenende!

Der Urlaub war schön, aber noch schöner wäre es, wir könnten den Urlaub in den Alltag retten. Sollten wir auch!

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Bei mir gibt es innerlich so eine „Leistungs-Uhr“.
    Diese Leistungs-Uhr sagt mir, ob ich nun am Samstag arbeiten soll für die Firma oder nicht.
    Ich denke, dass diese Uhr (z.B. wie stark die Zugfedern darin dimensioniert wurden) aus meiner Kindheit stammen und was mir meine Eltern vorlebten.
    Ich habe mich schon oft gefragt, ob ich meiner inneren Wahrnehmung trauen kann?
    Deshalb ist der Beitrag gut: Wochenende, mach mal wirklich Pause bzw. so was wie Wochenend-Urlaub. Ist aber auch eine Verführung: Der ist cool, der mir Urlaub gönnt.
    Oft bleiben einem die Erlebnisse im Gedächtnis, bei denen man mal „unvernünftig“ war und sich „übermässig viel“ gegönnt hat.
    Viel Zeit zum «Seel babela lo» (Seele baumeln lassen) genommen und ein Eis auf der Waffel für 5 Euro (statt 1 Euro) und barfuss durch den Brunnen latschen, während andere dumm schauen, ob das denn überhaupt erlaubt sei.
    Und sind wir doch mal ehrlich: Menschen allgemein müssten viel weniger aktiv sein, damit nicht dieser Planet überschnell überstrapaziert wird.
    Die ganze Seefahrer-Flotten der Spanier, Portugiesen und Engländer existierten nicht mehr. Und was mussten die Schiffsbauer damals schuften (ohne Elektro-Maschinen). Denk mal nach! Mittelmeerraum abgeholzt, Böden weggeschwemmt. Oh Gott/Jesus, was sollen wir tun!

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Nichtstun ist gut, Ausruhen ist besser. Das Wochenende wartet schon und wenn der Urlaub schon gutgetan hat und rum ist, ist vielleicht die leise Sehnsucht noch da, ein klein bisschen was aus dem Urlaub in den Alltag rüberzuretten. Bloß wie? Indem man sich das Wochenende, oder wenigstens den Sonntag, zum wöchentlichen Kurzurlaub macht. So wie ich dick „URLAUB!“ in meinen Kalender schreibe, kann ich das auch mit meinen Sonntagen machen. Muss man ja meistens, damit’s was wird: Fett im Timer blockieren: Heute Ruhetag! Und für den dann eine Kleinigkeit vornehmen. Ausflug, Wandern, sowas. Und Handy aus. Unerreichbar sein. Tief durchatmen, den Kopf frei kriegen. „Am siebten Tag ruhte Gott“, erzählt die Bibel und: dass Gott meint, dass wir das auch tun sollten. Weil wir das brauchen. Also los: Ruhe bitte! Wochenende!