Schon wieder November

Die Zeit rast und ich komme einfach nicht hinterher. Was hilft mir, damit ich aus dem Hamsterrad rauskomme?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Prima Beitrag. Danke!
    Eine Stimme zu hören, bei der man weiss: Diese Person meint es wirklich gut mit mir (als Zuhörer). Das ist so wertvoll in unserer heutigen Zeit. Diese Radio-Arbeit ist total wertvoll!
    Menschen, die es mit anderen Menschen gut meinen, sind total wertvoll.
    Das Mädchen, das das Schild gemalt hat, wurde sicher aus Zeitmangel weggeschickt, aber es kann auch sein, dass die Mutter gefrustet wurde und sie ihren Frust weitergibt und die Restmacht, die sie (als Mutter) noch irgendwie spüren kann, blöderweise an ihrem eigenen Kind auslebt.
    Klar so funktioniert «das Böse». Du wirst emotional verletzt und Du verletzt andere.
    Klar so funktioniert «das Gute». Du empfängst Gutes und gibst Liebliches weiter.
    Bei meinen Kommentaren, die ich hier reinschreibe, muss ich auch immer überlegen, was ich da tue. Manchmal gelingt mir auch das Fühlen. Fühle ich, ob ich Gutes tue oder eher eine bittere Wurzel oder ein bitteres Wurzelchen aussetze? Benutze ich das als Ablassventil, um inneren Druck abzulassen?
    Strebe ich wirklich nach Wertigkeit und Nachhaltigkeit?
    Ich will nicht aufhören, daran zu glauben, dass es nicht nutzlos ist.
    Ich will nicht aufhören, daran zu glauben, dass es gut ist.
    Diese Radio-Arbeit ist total wertvoll! Menschenstimmen hören, die es gut mit mir meinen!

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Schon wieder November als Manuskript-Datei runterladen

Das Schild, das ich neulich auch dem Gehweg gefunden habe, hat eindeutig ein Kind gemalt. In fettem Neonorange stand drauf: „Hau ab, ich hab zu tun!“ Schon Kinder haben gefühlt keine Zeit. Es ist ja auch schon wieder November, Zeit den nächsten Jahresurlaub zu planen, einen neuen Kalender zu kaufen. Je älter ich werde, desto mehr habe ich das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei. Manchmal frage ich mich: Was bringt die ganze Planerei eigentlich? Das Gerenne, der Stress. Ich kann mich bemühen Dinge zu erreichen, meine Zukunft zu planen. Aber machen kann ich sie nicht. Keinen einzigen Tag, keine Minute kann ich mein Leben verlängern. Ich glaube, Gott schenkt sie mir. Damit ich mein Leben gestalte und es gut und sinnvoll fülle. Mir hilft es, mich gerade sonntags daran zu erinnern. Bevor die Woche wieder wie eine Welle über mich hereinbricht. Manchmal frage ich Gott dann einfach ganz direkt: Was denkst du, was ist jetzt dran?