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Wie wird man glücklich? An sonnigen Urlaubstagen scheint die Antwort einfach, im Alltagstrott muss ich darüber manchmal nachdenken. Wofür stehe ich morgens auf? Für meine Familie, meinen Job, Termine und Haushalt. Verabredungen, auf die ich mich freue. Klar. Aber ist das der Sinn meines Lebens? Als Christin glaube ich, dass ich meinen Sinn nicht selbst suchen muss, wie einen verlorenen Schlüssel. Er ist da, weil Gott mich gewollt hat. Punkt. Mein Leben, jeden neuen Tag, den ich erlebe. Aber was mache ich nun damit? Von einem Sinnforscher habe ich gelernt: Ich kann mich fragen, wofür lohnt es sich, in diesen Tag zu gehen? Wofür lohnt sich mein nächster Atemzug? Für den Schmetterling vor dem Fenster? Für die Musik im Auto, bei der ich laut mitsinge? Der Vorfreude auf die Kaffeepause und das Gespräch mit den lustigen Kollegen? Vielleicht ist der Sinn des Lebens das Leben selbst. Geschaffen von Gott, in so vielen Facetten. Und wir sind da, um es bewusst und dankbar zu leben. Es zu gestalten. Es zu feiern.

© radio m











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