So rum oder so?
Ich seh nichts mehr! Kann selbst dann passieren, wenn die Augen noch sehen können.
Ich seh nichts mehr! Kann selbst dann passieren, wenn die Augen noch sehen können.
Bei einer Bergtour werde ich vom Schnee überrascht. Die Folge: sämtliche Wegmarkierungen und Schilder sind zugeschneit. Ein gefährliches Unterfangen. Denn ohne Wegweiser, kann man in den Bergen leicht die Orientierung verlieren. Gott sei Dank finde ich dann doch immer wieder einen Wegweiser, der nicht zugeschneit ist. Und mir wird bewusst: Ohne Wegweiser geht’s nicht. Nicht in den Bergen. Und auch im Leben nicht. Deswegen hat vermutlich auch jeder Mensch einen Wegweiser im Leben. Bewusst oder unbewusst. Etwas, an dem er sich orientiert. Dieser Wegweiser gibt vor, in welche Richtung sich das eigene Leben entwickelt. Und beeinflusst die Entscheidungen, die man trifft. Für mich ist dieser Wegweiser im Leben Gott. An ihm orientiere ich mich. Weil ich glaube, dass er mich an ein gutes Ziel führt. Mehr in Richtung Freude. In Richtung eines erfüllten Lebens. Mehr in Richtung Frieden. Und weil ich erlebe, dass ich mit Gott als Wegweiser in meinem Leben jemanden habe, der auch dann einen Weg kennt, wenn ich selbst nicht weiterweiß. Und der einen Ausweg weiß, wenn ich selbst die Orientierung verliere.
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