Strafe muss sein!
Wo Unrecht geschieht braucht es eine Bestrafung. Doch ist Bestrafung schon alles? Oder braucht es mehr?
Wo Unrecht geschieht braucht es eine Bestrafung. Doch ist Bestrafung schon alles? Oder braucht es mehr?
Sollte das Strafrecht für Kinder verschärft werden, wenn diese wiederholt Gewalt gegen andere Kinder ausüben? So die Frage in einer Talkrunde. Es ging um den Anstieg von Gewalttaten zwischen Kindern und Jugendlichen. Das ist ein Problem aber die Idee zeigt auch, was an unserem Strafsystem aus meiner Sicht falsch läuft. Haftstrafen dienen nicht in erster Linie der Resozialisierung von Tätern, sondern der Abschreckung und dem Wegsperren von Risikomenschen. Spätestens bei Kindern müssen wir aber aufpassen, dass wir nicht selbst zum Täter werden. Denn Kinder, egal wie gewalttätig, sind Kinder. Laut UN-Konvention haben sie das Recht darauf ohne Gewalt groß zu werde. Sie wegzusperren wäre Gewalt. Viel spannender finde ich deshalb die Frage: Warum werden Kinder gewalttätig? Oft haben Täter selbst Gewalt erlebt. In Form von physischer Gewalt aber auch, wenn wir wegschauen, demütigen und sie sich selbst überlassen. Das Gegenteil zeigt Jesus in der Bibel! Hinschauen, Vergeben und mit viel Geduld und Liebe helfen. Das verändert wirklich!
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Als christlicher Radio-Sprecher sollte man sich mal den Balken anschauen, bevor man den Splitter (in der Gesellschaft) anschaut.
Was ist der Balken? Es wird im Matthäusevangelium angeblich durch das sog. Weltgericht von Jesus an der Bevölkerung „ewige Strafe“ angedroht. Nach dem Motto: Willst Du nicht mein Bruder sein, hau ich Dir den Schädel ein. Ja es gibt Gewalt in der Bibel und zwar in einem Ausmass, das unvorstellbar überdimensional ist und die ganze Grund-Existenz des Menschen und des einzelnen Menschen betrifft.
Ist das psychologisch wenigstens richtig, mit „dem Schlimmsten“ zu drohen, wenn das „total Gute“ und das „total Barmherzige“ nicht möglich ist?
Für mich ist das „Schmarrn“ und passt nicht zum sog. Evangelium nach der Barmherzigkeit durch Gott (Gott ist ein gnädiger und barmherziger Gott und rettet, was zu retten ist.).
Und ich erlebe fundamentale Christen, die die Bibel als „komplett Gottes Wort“ akzeptieren und das hinein in unsere Gesellschaft vertreten. Diese Menschen machen ca. 4% der Bevölkerung aus (4% meine Schätzung).
Ist Denen bewusst, dass Ihre 4% die 96% der anderen Bevölkerung, der Gegenseite in den Rachen wirft (gläubig überzeugt das Richtige zu glauben)?
Zu Kindern: Fällt es nicht auf, dass vor ca. 20 Jahren ein Politiker aus dem Amt geschossen werden konnte, wenn öffentlich wurde, dass er neben seine Ehefrau noch ein Geliebte hatte oder hat? Heute ist die Messlatte höher: Nein nicht eine Geliebte reicht, sondern Sex mit Kindern muss es sein (Die Gesellschaft ist barmherziger geworden?).
Kinder, die lieblich sind in ihrer Natur, werden zum Problem gemacht. Die Gedanken werden darauf konzentriert, dass auch sie schon kleine Teuel sein können, was sogar im Einzelfall stimmt. Alles Erfolgsgeschichten der Gegenseite. Ja, feste mitmachen?