Thriften

Secondhand war einmal. Thriften ist heute!

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    In Second-Hand-Läden gibt es tolle Sachen zu kaufen.
    Ich bekam mal am Rande die Annahme von Ware mit. Da gibt es ein hartes Auslese-Verfahren, was noch mit in den Laden genommen wird. Trödelmarkt ist eine andere Kategorie. Thriften wegen der Kleidungsindustrie: Es werden zwar Menschen in der Kleidungsindustrie ausgebeutet, aber wenn einige Frauen das Geld nicht mehr mit einem schlecht bezahltem Näherinnen-Job verdienen können, müssen sie sich evtl. der Prostitution hingeben, um zu Geld zu kommen, was noch weniger würdevoll ist. In dieser Welt wirklich Gutes tun, ist sehr sehr schwer. Viel Samen fällt auf den Weg und wird von anderen zertreten. Trotzdem lohnt es sich dranbleiben. Man weiss ja, dass man selbst schon viel kaputt gemacht hat in seinem Leben, dann muss man es auch anderen Menschen bis zu einem gewissen Grad zugestehen und Barmherzigkeit walten lassen mit sich und anderen.

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„Sie war heute thriften“, erzählt mir eine Instagram- Influencerin. „Thriften“- dieses Wort muss ich erst mal nachgoogeln. „Gebrauchte Klamotten einkaufen“, bedeutet es. Aha. Eigentlich nix Neues. Secondhand- Läden gibt’s ja schon länger. Trotzdem gefällt mir, dass es ein neues Wort dafür gibt. Für eine neue und junge Generation. Ich find‘s großartig, dass viele junge Menschen anfangen, bewusster einzukaufen. Sich für faire Bedingungen bei der Produktion von Kleidung einsetzen. Kleidertauschbörsen veranstalten. Und bereit sind, auch mal was Gebrauchtes zu tragen, statt neu zu kaufen. Unbezahlbar, was für einen Beitrag sie damit leisten. Für unsere Umwelt. Und für die Menschen, die weltweit unter den ungerechten Produktionsbedingungen der Kleidungsindustrie leiden. Diese jungen Menschen erfüllen damit einen Auftrag, den uns Gott als ganze Menschheit gegeben hat: nämlich verantwortungsvoll mit dieser Welt umzugehen und gut für sie zu sorgen. Von diesen jungen Menschen kann ich was lernen. Ich feiere sie und ihren Einsatz. Ich glaub, das mache ich demnächst auch mal: thriften gehen!