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Sterne wieder abhängen. Lichterketten einpacken. Krippe in den Keller und die schon gekauften Weihnachtsgeschenke verschenken. Den Advent hier einfach abbrechen und Weihnachten ausfallen lassen! Trotz eventuellem Weihnachtsstress eine seltsame Idee. Wer hört denn mittendrin auf, wenn das Ziel in Sicht ist? Mir gefällt dieser Gedanke mit dem abgebrochenen Advent. Zum einen, weil ich niemals auf die Idee kommen würde das zu tun. Und zum anderen, weil es mir zeigt, wie wichtig es sein kann, durchzuhalten. Nicht vorzeitig die Segel zu streichen. Dranbleiben. Der Advent führt zu dem Kind im Stall von Bethlehem. Zu dem Kind, das die Welt auf den Kopf stellen möchte. Weil es Frieden möchte, Gerechtigkeit, weil es alle liebt, auch und gerade die, die keine Liebe kennen. Der Weg dahin kann steinig sein, ist aber alle Mühe wert. Weil am Ende was Gutes herauskommen soll. Ja, ich will nicht aufhören an das Gute zu glauben und mich dafür einzusetzen. Nach Advent kommt sicher Weihnachten.

© radio m











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