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Sonnencreme, Pommes, Zigarette. Mit diesem Dreiklang auf dem Handtuch ist es erstmal vorbei. In den Freibädern meiner Stadt gilt seit kurzem ein Rauchverbot. Außer in den Raucherzonen. Viele jubeln, andere fühlen sich diskriminiert: Wir sind doch draußen, was soll das? Die Diskussionen drehen sich selten wirklich um die Gesundheit, Kinderschutz oder Suchtprävention. Es geht – wie meistens – ums Prinzip: Wer muss auf wen Rücksicht nehmen? Wer ist stark und wer schwach? Diskussionen, so alt wie die Menschheit. Warum sollte ich mir meine Freiheit einengen lassen, von anderen. Oder weil sie damit ein Gewissensproblem haben? Auch in der Bibel gab es solche Streitereien schon. Und da fiel dann ein weiser Satz: Nicht alles was erlaubt ist, ist auch gut! Denkt nicht nur an euch, sondern auch und erstmal, an die Folgen für andere. Regeln allein schaffen kein entspanntes Miteinander. Das gelingt erst, wenn Liebe und Respekt ins Spiel kommen. Wenn mir auch der andere wichtig ist, nehme ich gern Rücksicht. Damit jeder sein Plätzchen finden kann.

© radio m











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