Über mich hinaus
Manche Menschen wachsen über sich hinaus. Das zu sehen, fasziniert. Aber wie kriegen die das hin?
Manche Menschen wachsen über sich hinaus. Das zu sehen, fasziniert. Aber wie kriegen die das hin?
„Die Hoffnung ist die umfassende emotionale und unter Umständen handlungsleitende Ausrichtung des Menschen auf die Zukunft“. Erklärt mir Wikipedia. Ich verstehe: Hoffnung ist ein Gefühl; etwas, das in mir entsteht und mich eventuell befähigt Schritte zu tun, die ich ohne dieses Gefühl nicht tun würde. Wer hofft, lebt anders, meine ich. Denn wer Hoffnung hat, der hat einen Zustand, eine Sache, einen Menschen noch nicht aufgegeben und abgeschrieben. Für ihn ist es noch nicht vergeblich, auf einen anderen zuzugehen, weiterzumachen, Lösungen zu suchen. Hoffnung treibt an. Sie kann Stärke entwickeln und Mut machen. Sie kann mich über mich hinauswachsen lassen. Aber ich glaube, dass Hoffnung einen Grund braucht. Hoffnung ist nicht einfach da. Ich kann sie nicht herstellen. Für mich kommt Hoffnung aus meinem Glauben. Gottes Kraft hat die Welt einzigartig und wunderbar geschaffen, in Jesus sehe ich einen Menschen, der anderen Menschen Mut macht, sie rausholt aus verfahrenen Lebenssituationen. Sie nicht aufgibt. Das gibt mir Kraft. Und lässt in mir eine Hoffnung wachsen, die mich immer wieder aufrichtet und gestärkt in die Zukunft gehen lässt. Immer wieder – hoffentlich.
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An Jesus ist erstaunlich, dass er seinen Tod vorhergesagt hat. Das entspricht vielen Menschen, die z.B. den Tod Deutschlands durch Gasknappheit oder allg. Energie-Knappheit voraussagen.
Den Unterschied macht die Auferstehung, die Hoffnung macht.
Wenn Jesus dann noch einmal öffentlich gewirkt hätte. Hätten sie ihn nochmal getötet?
Das sind Fragen, die man nicht beantworten kann, oder nur eine selbstgeschätzte Wahrscheinlichkeit angeben kann.
Ich gebe gerne eine Wahrscheinlichkeit an. Ich gebe z.B. an, dass ich mit einer Wahrscheinlichkeit von z.B. 30% bei diesem Tanzabend dabei sein werde. Ist 30% Hoffnung viel oder wenig? Wieviel Hoffnung brauche ich oder die anderen? 55% oder 98% oder 100%?
Kann man aus Hoffnung ein ja/nein Thema machen?
Ah 5% -> klar, dann ist Hoffnung da!
Ich kenne noch 2 Themen, die ähnlich sind: Transzendenz und Für-Glauben.
Transzendenz ist für mich die Fähigkeit (das Können) mit der Wahrscheinlichkeit über das hinauszugehen, was ich mir selbst normalerweise zutraue und was ich dem Weltgeschehen zutraue. Und Für-Glaube kann ich evtl. auf eine andere Person zu vertrauen, die für mich mehr glauben kann an Positivem, als ich momentan für mich selbst glauben kann. Beides ist irgendwie mit dem aktiven «Hoffen» verwandt. Der Begriff «Hoffnung» alleine, ist mir ein wenig zu abstrakt. Hey Du brauchst Hoffnung! Hay Du musst hoffen jetzt! Hey Du brauchst die Fähigkeit der Transzendenz jetzt. Hey Du brauchst jetzt Für-Glauben, ich bete für Dich!