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Vorsichtig tritt meine kleine Tochter an die Kante des Klettergerüstes. Hoch über mir steht sie. Schaut mich an. Glaubt fest daran, dass ich sie auffange. Dann lässt sie sich fallen, ihr Blick auf mich gerichtet. Jedes Mal, wenn sie das macht, denk ich: `Wow, wie groß ist ihr Vertrauen in mich. Sie ist sich sicher, Papa fängt mich – egal wie`. In der Bibel gibt es eine ganz ähnliche Situation. Da steht Jesus auf dem Wasser, Petrus will zu ihm. Jesus sagt: `Schau mich an und komm mir entgegen, dann passiert nichts`. Petrus versucht es. Doch in dem Moment, in dem er seinen Blick von Jesus abwendet, da fällt er. Ich kenn das. Wenn ich Jesus im Blick habe, ihm vertraue, dass er bei mir ist, auch wenn es schwierig wird, dann bin ich gelassener, fühle mich sicher, glaube an mich. Wenn ich nur auf mich setze. Nur glaube ich, dass ich alles aus eigener Kraft schaffe und mein Blick nur mir gilt, dann geht es in der Regel so gut wie immer schief. Nicht, weil ich mir keine Mühe gegeben habe, sondern weil ich den Fokus auf das Wesentliche verloren habe. Was lerne ich daraus? Fokus auf Jesus, Vertrauen in Jesus: Das bedeutet in der Praxis regelmäßig in der Bibel zu lesen und zu verstehen, wie Jesus in den Alltagssituationen reagieren würde. Versuchen, das auch in meinem Leben umzusetzen. Und es bedeutet im Gebet mit Gott verbunden zu sein. Seiner Lebensanleitung, seiner Macht als Gott in einem Leben zu vertrauen– dann gelingt mein Leben.

© radio m











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