Was jetzt?
Das Essen rund um die Festtage war lecker und gewichtig und der Blick auf die Waage stellt vor die Frage: Darf das bleiben?
Das Essen rund um die Festtage war lecker und gewichtig und der Blick auf die Waage stellt vor die Frage: Darf das bleiben?
So! Die viele gewichtige Schlemmerei rund um Weihnachten und Neujahr hat erstmal ein Ende. Wobei, Fasching und die damit verbundenen Leckereien sind ja quasi schon zu riechen. Jetzt muss ich nicht für den kommenden Sommer an eine Bikinifigur denken, Gott sein Dank, aber was mir wirklich fehlt, ist Bewegung. Ich mag nicht mehr ständig aus der Puste sein. Andererseits, Stress im Job, zuhause und irgendwie keine Zeit für nichts, da ist es gar nicht so leicht, die nötige Zeit für Bewegung zu finden. Zudem ist da noch das Ding, was man Schweinehund schimpft und das mich anstatt aufs Fahrrad, aufs Sofa plumpsen lässt. „Herr, Schenke mir Energie!“, höre ich mich beten. Aber fehlt wirklich Energie? Ein Beter in der Bibel stellt fest: „Meine Zeit steht in deinen Händen, Gott!“ und da ist wohl mehr dran als mir lieb ist. Will heißen: Gott schenkt Lebenszeit. Was ich mit ihr anstelle, ist meine Sache und woran er mich erinnert: Von all dem, was ich da tue, muss ich weit weniger, als ich meine. Die Frage ist also vielmehr: Will ich mich bewegen oder nicht? Der Rest findet sich!
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Wie viele Bibelstellen gibt es, die das Fitness-machen (joggen oder so), empfehlen? Ich glaube in den Bibel-Entstehungszeiträumen war eh viel mehr mit Körpereinsatz verbunden. Da wäre es lächerlich gewesen. Heute mit Computer und Smartphone und Fernseher, sieht der Bedarf anders aus. Wenn das wiederum die Erklärung ist, dass so gut wie nichts in der Bibel steht vom 18. Gebot: „Du sollst genügend Fitness machen.“, dann wäre das ein Beispiel, dass die Bibel halt doch auch immer Zeitgeist-Reportage war. Nicht Zeitgeistreportage wäre: Die Bibel sprach von Smartphones, wo niemand wusste, was es ist. Die Bibel sprach von Atombomben, als niemand wusste, was das ist usw.. Auf einer bibelkritischen Webseite (eines Ungläubigen erstellt, der scheinbar von der Christen-Szene philosophisch geschädigt wurde), las ich mal den Satz, dass die Bibel zu keiner Zeit über das hinausging, als zum Entstehungszeitpunkt der jeweiligen Schriften, als Gedankengut schon existierte. Wunden mit sehr sauberem Wasser auswaschen, aber bitte nicht mit Wein oder Oel! Aber wenn es kein sauberes Wasser gibt, so ist Wein und Oel doch besser. Das nur als Beispiel.
Ich beschäftigte mich mal abstrakt mit der Frage: Kann etwas mit niedrigerer Qualität (Bibel von Menschen „erschaffen“) legitim auf etwas Höheres hinweisen. Ich minderwertige Bibel weisse auf den höherwertigen Gott, auf den höherwertigen Hl. Geist hin. Ich stellte bei vielen Christen fest: Die Bibel muss (per Definition) hochwertig sein, sonst könnte ein Systemfehler vorliegen.