Weg isser!
Eine Mondfinsternis ist Zweierlei: eine Faszination und eine simples physikalisches Phänomen. Wir entscheiden, was wir darin sehen.
Eine Mondfinsternis ist Zweierlei: eine Faszination und eine simples physikalisches Phänomen. Wir entscheiden, was wir darin sehen.
Weg isser. Der Mond. Totale Mondfinsternis heute Vormittag um 12 nach 10. Als Spektakel mehr so semi, aber trotzdem spannend, finde ich. Wenn der Mond über den Himmel gleitet und auf einmal langsam verschwindet. Fast ganz. Ein leichter rötlicher Schimmer bleibt. Und dann kommen die Physiker und erklären das mal eben lässig mit Kernschatten, Lichtbrechung und langwelligem Rotlichtanteil im Sonnenlicht. Liebe ich ja. Da fasziniert mich was und dann kommt da so ein Schlaumeier und erklärt mir, dass das ja mal sowas von normal und schlicht ist, dass man sich schön blöd fühlt. Muss man aber nicht. Nur weil etwas erklärbar ist, ist es nicht weniger beeindruckend wunderbar. Ich versuche jedenfalls, mir die Freude und Faszination nicht nehmen zu lassen, sondern als Geschenk Gottes zu betrachten. Ist ja immerhin ganz cool, dass etwas so Simples wie eine kurze Mondfinsternis trotzdem derart beeindruckend sein kann.
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Mich fasziniert der Unterschied, dass sich andere Monde (um Saturn und Jupiter) durchaus drehen (wie auch die meisten Planeten und Sonnen) um die eigene Achse, der Mond der Erde aber nicht. Der Mond zeigt seine dunkle und unsichtbare Seite immer in den Weltraum hinaus, zumindest vom Blickwinkel der Erde aus betrachtet.
Diese dunkle Seite des Mondes – was kann man daraus Gutes machen?
Das Weltall noch besser beobachten, mit einer bemannten/befrauten Station?
Särge für Superreiche dort eingraben und man wird für ewige Zeit dort erhalten bleiben in extrem eisiger Kälte?
Erstaunlich ist auch, wie die christliche Szene wie selbstverständlich davon ausgeht: Unser Gott ist der, der das gemacht hat.
Unser Gott könnte ja diesen Universums-Schöpfer-Gott auch als Gott über sich haben, schon mal nachgedacht?
Und wenn Putin so einen blöden, unfairen und rückwärtsdenkenden Krieg führen darf, wer ist dann unser Gott womöglich. Wie existiert das Gleichgewicht zwischen „Fürst dieser Welt“ und Gott und warum wird so ein Käse nicht abgeschafft von Gott?
Reifen wir erst durch Probleme heran?
Bringen erst Problem-Lösungs-Findungs-Konzepte unseren wahren Charakter hervor?