Wenn’s gar nicht mehr geht…

Helfen – Helfen ist gut! Aber sich helfen zu lassen, fühlt sich meist gar nicht gut an. Lassen wir es deshalb lieber sein?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Es gehört sehr viel Erfahrung dazu, um relativ genau zu unterscheiden, wann ich eine Antwort von Gott bekommen habe und wann ich nur denke, dass ich von Gott eine Antwort bekommen habe!
    Ich glaube: Sobald Du kundtust, was Gott mit Dir abmacht (öffentlich, womöglich verknüpft mit Angeberei), wirds wieder recht dünn damit, dass Gott direkt mit Dir kommuniziert.
    Ich denke, dass die Psalmen von David oder sogar David´s Leben eine Menge davon erzählt, wie schwierig und wie einfach es sein kann.
    Der Unterschied vom Leser zu David: Steckte David direkt in der Krise, konnte er nicht nachlesen, wie es weitergeht.

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„Also, ich probier’s erst nochmal alleine. Wenn’s gar nicht geht, melde ich mich vielleicht“, antwortet mir ein guter Freund, als ihm meine Hilfe anbiete. Ich glaube, er hat geantwortet, wie die meisten von uns es tun würden. Ist ja nicht schlimm, sich helfen zu lassen, aber lieber nicht. Nicht dass Hilfe schlecht wäre, aber sich einzugestehen, es nicht selbst zu schaffen, das nagt an uns. Fühlt sich nach Aufgeben an, nach Niederlage, kratzt am Selbstbild. Und überhaupt: Werde ich dem anderen nicht zur Last? Aber: Wie oft wären wir schneller oder besser ans Ziel gekommen, hätten wir uns früher oder überhaupt helfen lassen? Ich jedenfalls, ehrlich gesagt, ziemlich oft. Und ich frage mich, ob wir wohl deshalb so wenig Bock auf Gott haben. Der bietet uns ja auch ständig seine Hilfe an. Und es fühlt sich für uns so an, als hätten wir es selbst nicht drauf. Aber ist doch auch oft so. Warum dann nicht mal sagen, „o.k., dann hilf mir, bitte“?