Wer sind meine Hirten?

Ach ja, die Hirten. Die aus der Bibel. Die aus der Weihnachtskrippe. Aber manchmal begegnen sie mir noch heute.

 

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1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Es ist für mich ein neuer Krippen-Gedanke, bestimmte Leute, die auf mein Leben Einfluss haben, in meine persönliche Krippe zu stellen.
    Ich kenne ja Krippenkunst so, dass die Krippenbauer ihr Jesus-Kind in ihre Umgebung legen. Als Beispiel sieht die Krippe so aus, wie ein Berg-Bauernhof in Österreich. Oder in einer schwarzafrikanischen Krippe liegt Jesus als ganz dunkelhäutiges Kind im Stroh.
    Ich muss darüber nachdenken, was mit dieser Art Krippenkultur passiert, wenn ich andere Personen da reinstelle. Einfacher wird es für mich, wenn ich nur zu den Hirten noch „meine Leute“ dazustelle.
    Aber halt: Es gibt Menschen, denen begegnet Gott nicht so, in Engeln, wie es bei den Hirten in aussergewöhnlicher Form passiert ist. Es wäre eine Art „kulturelle Aneignung“, die ja nach neuerem Bewusstsein getadelt wird (z.B. wie Hollywood die Indianer dargestellt hat oder Karl May die Indianer).
    Diese Aneignung passiert auch in der Kirche übrigens. Gehst Du in die Kirche, wirst Du dort sozusagen neben die Hirten gestellt oder stellst Dich selbst neben die Hirten. Hier weiter zu denken, ist hochkomplex.

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Weihnachtskrippe mal anders. Denke ich mir in diesem Jahr. Nicht die üblichen Figuren sollen da stehen, sondern mir vertraute Menschen. Oma oder Opa, Tante Rosi oder Fußball Klaus. „Wer sind meine Hirten? frag ich mich heute. Die Hirten haben nicht damit gerechnet, dass in dieser Nacht etwas Besonderes passiert. Doch als die Engel sagten, dass sie losgehen sollen zu dem Kind in dem Stall, da sind sie hingegangen, haben ihre Schafe mitgenommen, gestaunt und sich dann gefreut. Sie waren die ersten, die gratuliert haben. Kenne ich solche Hirten? Menschen, die für mich alles stehen und liegen lassen, um bei mir zu sein, wenn ich sie brauche oder etwas zu feiern habe? Die sich mitfreuen können, so ganz selbstlos und ohne Neid. Meine Hirten, sind drei Freundinnen, die gekommen sind, als es mir wirklich dreckig ging. Da gab es nichts zu feiern, aber viel mit auszuhalten. Mitfreuen können und mitheulen können, wenn es nicht so läuft. Wer kommt bei Euch/ Bei Ihnen in die Weihnachtskrippe?