Wie sagt man dann?
Danke zu sagen, ist eine Frage der Höflichkeit. Aber ein ehrliches „Danke“ ist auch viel wert. Dazu muss die richtige Haltung her.
Danke zu sagen, ist eine Frage der Höflichkeit. Aber ein ehrliches „Danke“ ist auch viel wert. Dazu muss die richtige Haltung her.
Und wie sagt man, dann??? Na?? Lernt jedes Kind spätestens dann, wenn es zum ersten Mal eine Scheibe Wurst beim Metzger geschenkt bekommt. Danke-sagen. So einfach – wenn man ein geniales Geschenk bekommt und so schwer an Muttertag! An keinem anderen Samstag vorher sieht man so viele hilflose Menschen in den Blumengeschäften. Wie sagt man seiner eigenen Mutter richtig „danke“? Für all das, was sie für einen schon getan hat. Für durchwachte Nächte, vielleicht aufgegebene Karriereträume. Für alle Geduld, Liebe, Unterstützung, geflickte Hosen und Telefon-Seelsorge nach der schlimmen Prüfung. Kein Geschenk der Welt kann das wettmachen. Aber welche Mutter und welcher Vater erwartet das, ernsthaft? Am Muttertag geht’s um unsere Haltung gegenüber unseren Eltern. Um Achtung, um Respekt, den wir ihnen gegenüber ausdrücken können. So wie es in den zehn Geboten der Bibel heißt: Du sollst Vater und Mutter ehren. Meint nicht: Zahl es ihnen zurück, sondern: Mach dir bewusst, deine Eltern haben dich geboren, großgezogen und dir – hoffentlich – viel zu geben versucht. Auch durch sie bist du, was du heute bist. Und wenn genau das, das Problem ist, weil die eigene Mutter einem vielleicht nicht geben konnte, was man gebraucht hätte? Dann denke ich, geht’s erst recht um Respekt, statt Rosen.
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Interessant
Als ich als Geschiedener um das Besuchsrecht 14-tägig (statt 4-wöchig) gekämpft habe vor Gericht, da fragte ich mich, weshalb ich dafür eigentlich kämpfe. Tue ich es für die Kinder oder für mich oder für uns als Vater-Kind Kleinfamilie? Ich ging mit meinen Kindern 14 Jahre an den gleichen Campingplatz und organisierte ca. 125 Kinderwochenenden. Wenn mein Auto kaputt war, sagte ich nicht ab, sondern lieh mir ein anderes Auto für das Kinderwochenende aus.
Es gab damals von vielen Seiten einen richtiges Gerangele, wer meine Kinder als süsse Kleinkinder mehr erleben durfte. Die Ältere ging mal ein halbes Jahr nicht mit, weil sie Angst um die Mutter hatte, sich könne sich sonst allein fühlen, wenn alle 3 Kinder weg sind.
Ich setzte mich gegen Geschreie und Geweine meiner Tochter durch. Du gehst mit aus Basta. Ein Gutachten sagte dann: Hey Vater bestens gemacht.
Ja da bin ich stolz drauf.
Meine Kinder sind seelisch sehr gesunde Menschen geworden, die voll stabil im Leben stehen.
Ich werde am Vater-Tag einen drauf saufen. (War ironisch gemeint – ätsch bätsch)
Den Beruf, den meine ältere Tochter wählte, hatte was mit den Erfahrungen auf diesem Campingplatz mit Animations-Teams zu tun.
super Gedanken, ich stimme zu: Kein Geschenk der Welt kann das ausdrücken, was die Eltern uns mitgegeben haben. Ganz herzlichen DANK dafür.