Wie schön!

Schönes liegt im Auge des Betrachters. Also Augen auf oder Ohren gespitzt!

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„Raus schauen! Seht ihr das? Wie schön?!“ So ist das ständig gegangen, als meine Kinder klein waren und ich mit ihnen unterwegs war. Ich hab‘ sie genervt. Heute, wenn wir durch die Stadt fahren oder irgendwo übers Land, dann sind sie es die rufen: „Schau mal, wie schön!“ Natürlich mit dem Unterton mich zu ärgern. Aber das stört mich null, denn ich bin froh, dass sie erkennen: Da gibt es viel Schönes. Den Sonnenaufgang, das wundervolle Gebäude unserer Oper, der kleine See im Wald, wenn der Morgennebel drüber liegt, das Lastenfahrrad aus dem ein Kind winkt und nebendran ein Hund sitzt, die Eichhörnchen, die ein Wettrennen laufen. Behaltet das Gute, heißt es in der Bibel und meint mit Gut, alles was schön ist und das Leben bereichert, fördert, gut tut. Weil es stark macht. Dem Schlechten zu trotzen oder es auszuhalten. Weil Schönes den Tag belebt und einen von innen heraus fröhlicher macht. Weil es motiviert, dem Schönen noch mehr Schönes hinzuzufügen. Es macht die Welt einfach ein bisschen besser – schöner!