Zu viel
Manches kann und will ich nicht mehr hören oder sehen. Es ist mir alles schlichtweg ZU VIEL!
Manches kann und will ich nicht mehr hören oder sehen. Es ist mir alles schlichtweg ZU VIEL!
Pling! Push-Up Nachricht. Ich schaue in mein Handy. Irgendwo hat wieder jemand einen Krieg begonnen. Kurze Zeit später vibriert mein Handy schon wieder. Hungersnot, Überschwemmungen, Orkane. Was auch immer. Ständig ballert man mich mit Horrornachrichten zu. „Nein, darauf hast Du echt keinen Bock mehr“, denke ich mir. Natürlich kann ich das Handy ausschalten oder den Push-Up Nachrichten verbieten, mich zu stören. Doch ändert das was? Nein, tut es nicht. Denn, schau ich in die Zeitung oder mache ich mal den Fernseher an, was auch immer, überall meist schlechte Nachrichten. Irgendwie macht mich das müde. Warum das alles? So viel Elend, so viel Gewalt? Eine Antwort darauf finde ich nicht. Aber gerade in diesen Momenten, wo ich müde vom Geschehen in der Welt bin, da bin ich richtig froh, dass es einen Gott gibt, der wesentlich mehr überblickt als ich. Gott hat diese Welt geschaffen und den Menschen Verstand gegeben; auch wenn sie diesen nicht immer nutzen. Doch Gott sei Dank gibt es Gott. Denn an schlechten Tagen, wenn mir alles zu viel wird, dann bitte ich ihn: „Gott. Nimm das in deine Hand und kümmre Dich darum. Ich selbst kann es nicht.“ Es nimmt mich nicht aus der Verantwortung mein Möglichstes zu tun, aber es entlastet mich. Meine Möglichkeiten sind begrenzt, aber ich glaube an die Möglichkeiten Gottes.
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Ich glaube an die Möglichkeiten Gottes.
Diese ganzen negativen Nachrichten, sind doch ein Angriff auf den Glauben „Ich glaube an die Möglichkeiten Gottes“. Also, was lässt man siegen?
Politik: Sie funktioniert so, dass eine „kritische Masse“ an Menschen gefunden werden muss, die an irgendwas glauben kann und dann kann man eine Bewegung daraus machen.
Wir glauben an einen Gott mit Informationen aus der Bibel heraus. Geschaffen hat Gott vielleicht diese komplexe Welt nicht alleine, sondern nur als Visionär. ER hat gewisse Spezialisten angeleitet, diese Natur und diese Vielfalt so zu erschaffen.
Die Entscheidungen um „gut“ und „böse“, oder um „kreativ“ oder „destruktiv“, oder um „hilfreich“ und „zerstörerisch“, oder um „Liebe“ und „Vernachlässigung“, oder um «Macht und «Ohnmacht (nichts machen zu können an einer Situation)», sind uns weitgehend ebenfalls überlassen als Aufgaben. Jesus sagt: Ohne mich könnt ihr nichts tun. Gemeint ist sicher, dass es auch Höheres gibt, bei denen der Mensch mit seinen Möglichkeiten (oder die Menschheit mit ihren Möglichkeiten) einfach keine Chance hat. Nun werden wir dazu erzogen «in der christlichen Szene» auch bei Kleinigkeiten aus unserer Welt zu Jesus zu gehen und für die grossen Sache (ob z.B. die christlich gemässigte Mittelschicht stärker wird), da, bei so einem grossen Thema, sind wir gebets-müde oder abgelenkt.