Alle lieben Rosie

Von Babys kann ich viel lernen. Auch über mich selbst. Zum Beispiel wie schön es ist, gehalten zu werden.

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Baby Rosie macht Schule. In Schottland gibt es ein Schulprojekt, das den Schülern Empathie beibringen soll. Gefühle bei anderen erkennen und deuten. Aber auch die eigenen Gefühle besser verstehen und benennen können. Hier kommt Rosie ins Spiel. Baby Rosie ist 5 Monate alt und besucht ein Mal im Monat eine Schulklasse. Mal mit dem Papa. Mal mit der Mama. Wenn Rosie da ist, dann schauen alles ganz gespannt, wie sie lacht, sich an die Zehen fasst oder versucht sich umzudrehen. Sie beobachten was Rosie Neues gelernt hat. Wie sie schaut, wenn ihr etwas nicht passt. Ein Mädchen sagte, als Rosie weinte und ihr Vater sie dann fest in die Arme nahm: „When somebody feels safe, they feel loved.” Wenn sich jemand sicher fühlt, dann fühlt er sich geliebt. Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit. Geliebt werden. Wer sehnt sich nicht danach? Ich glaube, das macht uns alle gleich und die Welt menschlicher. Gerade, wenn ich diese Sehnsucht im anderen erkenne und mein Handeln darauf ausrichte. Vielleicht ist das auch das, was Jesus unter Nächstenliebe versteht.