Arbeit, Risiko, Hilfe

Was kommt, ist ungewiss; ob wir es bewältigen, auch. Woher nehmen wir dann den Mut, uns ins Leben zu stürzen?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Ich gehe zurzeit in Lebens-Beratung. Grund war, dass meine Beziehung nach 7 Jahren in eine Krise kam (bzw. meine Partnerin in eine Krise kam oder ich evtl. eine Krise bei meiner Partnerin ausgelöst oder verstärkt habe).
    Ich konnte entschlossen drangeblieben.
    Vorgehensweise: Das Dringliche bearbeiten (Beziehung erst mal so herstellen, dass man dran arbeiten kann). Dann das Wichtige bearbeiten (was muss ich elementar tief verstehen, damit sich der andere langfristig verstanden und eingebettet fühlt).
    Wir stellten fest, dass in der christlichen Szene das Problem evtl. anders angegangen worden wäre (und das so für uns nichts gewesen wäre). Man hätte z.B. für die Beziehung gebetet, um sie zu retten.
    Ich gehe zu einem Menschen in Beratung, der bewusst anders ist als Mann als ich (er hat lange Haare und fühlt sich wohl in der «links alternativen Szene» («Kräuter sammeln in der Natur» usw. aber auch Kandidatur für den Gemeinderat).
    Wir kamen an einen Punkt, wo er sagte, dass ich mehr ins Leben vertrauen solle. Er sagte vorher auch, dass er nicht berät, dass zwangsläufig dabei herauskommen muss, dass die Beziehung weitergeht. Man solle auf «das Leben» vertrauen. (Ich muss verkürzt schreiben für diesen Text!)
    Ich sagte zu ihm, dass ich weiss, dass ich anders gläubig bin als er (Er vertraut mehr auf die Kraft aus dem Universum (mit sehr wenig Bibel-Ausrichtung) und dass im Unterschied zu allem bisher Gesprochenem, nun eine Grenze überschritten wird in die Glaubenswelt.
    Er versteht unter dem Aspekt «in das Leben vertrauen» eher so eine positive Haltung, dass Veränderungen/Krisen nicht zwangsläufig als bedrohlich aufgefasst werden müssen (vom Rat-Suchenden).
    Was mir auffällt, dass man in der christlichen Szene schon etwas zu dem Gedanken hingeführt: Mach Du Gott/Jesus!!! Eigentlich geht es um den Anteil der Eigenverantwortung beim Gestalten des eigenen Lebens und um die Art und Weise und die Inhalte, wie ich Vertrauen ins Leben investiere (trotz Krise und später nach der Krise).
    Sich für die Heirat zu entscheiden (oder eben nicht), kann auch eine Krise sein (Männer denkt nach und lernt noch besser fühlen!).
    Definitiv sollte Heiraten kein «Blödsinn» sein oder aus einer spontanen Laune oder spontanen Euphorie heraus entstehen, meine ich. Und auch nicht aus christlichem Pflichtgefühl heraus!

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