Auf die Zielgerade!

Jetzt noch schnell alles erledigen, bevor es Weihnachten wird. Damit der Stress auch ja nicht zu kurz kommt. Aber bringt es das wirklich?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Mein Rekord war: 8 Weihnachtskrippen aufstellen an verschiedenen Orten (z.B. Geschäften von Schaufenstern und in Kirchen) und sie nacheinander wieder abzubauen und einzulagern. Gleichzeitig für alle meine Verwandten, Eltern, Geschwister, Kinder und ein paar wenige Freunde Geschenke kaufen und einpacken und vielleicht sogar ein paar persönliche Zeilen.
    Dieses Jahr: keine einzige Krippe aufgebaut, nur wenig Geschenke (dafür aber viel Arbeit in der Firma).
    Ja es schmerzt, wenn man seine eigenen Erwartungen an Vollständigkeit nicht erfüllen kann.
    Stellte ich die Krippen für andere auf oder für mich, für mein Selbstbildnis in mir?
    Kaufte und schenkte ich für andere für mich, für mein Selbstbildnis in mir?
    Wie religiös war dieses Tun?
    Ich kann mit mir zufrieden sein.
    Ich kann mit mir unzufrieden sein.
    Es stirbt etwas in mir, aber die Gnade mir gegenüber in mir ist grösser geworden.
    Andere sind gar nicht so ungnädig, wenn man an seine Grenze gestossen ist – des Machbaren.
    Eine „Weniger ist mehr – Religion“ will ich trotzdem nicht draus machen.
    Der Planet Erde bräuchte das aber!
    Kommentare schreibe ich noch.
    Lieber Gruss an alle und eine frohe Weihnachtszeit wünsche ich allen.

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Letztes Adventswochenende, Zielgerade zu Weihnachten. Jetzt noch all die Dinge erledigen, die dieses Jahr unbedingt noch gemacht werden müssen. Lange Liste bei mir, niemals in einer Woche zu machen. Also Vollgas, gucken, was geht. Aber ich weiß jetzt schon, was rauskommt. Nichts als Stress und Frust. Dabei bin ich kein Pessimist, im Gegenteil. Aber es gibt eben Grenzen. Deshalb will ich es dieses Jahr anders probieren: Was muss? Und was kann? Nur „Müssen“ wird gemacht, der Rest muss warten. Und dann gehe ich in die Weihnachtsfeiertage mit Ruhe und anderen Gedanken: Dass Gott sagt: Ich komme runter zu euch und ihr kommt mal runter. Und dann treffen wir uns da unten und ihr werdet merken: Gemeinsam schaffen wir das Leben und finden Hoffnung, wo wir bisher keine gesehen haben. Finden Kraft, wo wir bisher am Ende waren. Ich glaube, so kann Weihnachten gut werden. Und heute beginnt dafür die Zielgerade.