Du fehlst

Der Prophet Nathan erzählt eine Geschichte, König David geht es danach gar nicht gut – und wozu der ganze Aufwand? Wir hören zur Geschichte auch noch ein Psalmwort.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    David hat mich im Alten Testament sehr fasziniert.
    David vereint alle möglichen menschlichen Regungen, Schwächen, Verluste und Siege in einer Person. Auch die vielen Frauen, die er hatte. Bei jeder Flucht vor Gefahr quasi eine neue Frau. An die 900 Gegner im Kampf eigenhändig getötet in jungen Jahren, um damit die Tochter des Königs zu bekommen.
    Sehr sehr vielen toten Gegnern eigenhändig die Vorhaut abschneiden, um diese Siege offen zur Schau zu stellen und trotzdem so feinfühlig gegenüber Recht und Gerechtigkeit und in der Beziehung zu Gott zu sein – als Mensch.
    David ist der Beweis Gottes, Gnade vor Recht ergehen zu lassen.
    Was war es in David drin, das ihn so sympathisch machte gegenüber Gott?
    Welcher Gott ist das (vom Charakter her), der so einen David immer wieder sympathisch findet oder unabänderlich liebt und vergibt?
    (Trotzdem muss man auch fair sein: Diese 900 Männer, die sterben mussten, damit David zu seinem Ziel kommt? Dieser treue Diener in seinem Heer, dem David die Frau geklaut hat. Wer predigt über diese Männer? Wer gibt ihnen die Stimme, dafür dass sie wegen sündhaftem Verhalten eines Gottes-Lieblings sterben mussten? Das Kind ihrer verbotenen Liebe muss sterben. Wer trauert um dieses schuldlose Kind?)
    Leben bleibt einfach lebensgefährlich und Leben ist in Gottes Hand.
    Ob es ausgleichende Gerechtigkeit gibt für all die Opfer, das wird oft nicht erwähnt in diesen Geschichten.
    Heldengeschichten und deren Helden erzeugen Opfer.
    Bösewichte erzeugen Opfer.
    Interessant bleibt für mich: Gott liebte David und das gibt auch dem Testament vor Jesu Zeit schon einen angenehmen und interessanten Aspekt, was Gottes Gnade hervorhebt.

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