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Gründonnerstag. Ein Tag, der an einen Abend mit Freunden erinnert. Vielleicht genauso, wie auf dem berühmten Bild von Leonardo da Vinci. Ein langer Tisch, lecker Essen. Es wird gegessen, geredet und gelacht. So viel haben sie gemeinsam erlebt. Nichts kriegt sie mehr auseinander. Denken sie, noch. Bis Jesus Tacheles redet: Leute, das ist heute das letzte Mal, dass wir so zusammen sind. Jesus teilt Brot und Wein mit ihnen. Redet von einer schweren Zeit, die auf sie zukommt. Dass sie sich mit so einem Essen immer wieder daran erinnern sollen, was er für sie tun wird. Bei Jesus Freunden kommt nur die Hälfte an. Sie streiten, als wäre er schon weg. Wer von ihnen ist jetzt der Wichtigste, wie ist die neue Rangfolge? Jesus schreitet ein: Stopp. Macht es anders als die Mächtigen dieser Welt, die sich aufplustern und Menschen unterdrücken. Wer bei euch der Größte sein will, der soll sich vor allem darum kümmern, dass es allen anderen gut geht. So wie ich es für euch getan habe. Was für eine Ansage. An alle, die sich Christen nennen. An alle, die groß und wichtig sein wollen in dieser Welt. Kümmert euch. Zuerst um andere.

Foto: (c) radio m, Kerstin Mühlmann











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