Das Monster in mir

Es geht ganz schnell und wir können zu Monstern mutieren. Umso wichtiger ist es, früh genug das Runder herumzureißen.

2 Kommentare
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Es gibt sicher noch andere Möglichkeiten, um Monster zu erschaffen.
    Beispiel:
    Komischerweise habe ich bei 2 Musikern vorausgeahnt (nur ich für mich), dass es kein gutes Ende nehmen kann.
    Anderes Beispiel:
    Ich möchte wetten, dass jeder Mensch eine andere Vorstellung von „Monster“ hat. Meine Vorstellung von Monster ist die, dass sich z.B. ein Drogenabhängiger soweit entmenschlichen kann, dass er für 10 Euro einen Menschen erschlagen würde, nur um sich Stoff kaufen zu können, und keinerlei Mitleid oder Reue mehr gefühlt oder gedacht werden kann. Christiane F. (bzw. der Autor des Buches) erzählte in «ihrem» Buch davon. Solche Menschen sind definitiv zu Monstern geworden.

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Den Satz muss man sich in Ruhe anhören: „Wenn Menschen der Mut fehlt, Fehler zuzugeben, sich zu entschuldigen, verwandeln sie sich in Monster.“ Hat gesagt? Wolodymyr Selenskyj. Präsident der Ukraine. So versucht er zu verstehen, warum Wladimir Putin diesen entsetzlichen Krieg losgetreten hat und durchzuziehen scheint bis zum brutalsten Ende. Wessen Ende auch immer. „Wenn Menschen der Mut fehlt, Fehler zuzugeben, sich zu entschuldigen, verwandeln sie sich in Monster.“ Ich fürchte Selenskyj hat Recht und das kann jeden treffen. Wenn wir vor unseren Fehlern weglaufen, sie umdeuten oder an ihnen festhalten, komme, was wolle, fangen wir an, die unfassbarsten Dinge zu tun, nur um auf Teufel komm raus, unsere Sicht der Dinge durchzusetzen. Und der Teufel kommt raus. Und wir stürzen uns und andere ins Unglück. Das Gegenmittel wäre: Ich sage, „ja, sorry, das war ein Riesenfehler“. Das ist der Anfang, dass sich etwas zum Guten wenden kann.