Driving home…

Weihnachtssongs gehen ans Herz. Da kommen Sehnsüchte auf, die tief in uns schlummern. Wie bei „Driving home for chtristmas“.

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„Driving home for christmas“. Auch am ersten Weihnachtstag habe ich mich noch nicht satt gehört an diesem Weihnachtsklassiker. Ja, Weihnachten hat ganz viel mit Heimkommen zu tun. Zu Hause sein. Klingt gut, ist und bleibt aber oft nur ein Sehnsuchtsort. Dafür braucht es mehr als einen Weihnachtsbaum, eine Gans oder Geschenke. Es braucht ein wirkliches Zuhause. Und dafür sind weder Eltern langfristig zuständig, noch der Dekoshop oder das Hotel im Schnee.  Nach Hause kommen, das heißt, bei mir selbst ankommen. Mich mit mir wohlfühlen. Ein Gesundheitsforscher meint: „Ich brauche jemand, der mir vertraut, um zu mir nach Hause zu kommen.“[1] Und dann kommt „Driving home for christmas“ ins Spiel. Oder genauer gesagt die Aufforderung: Komm zur Weihnachtskrippe. Da ist Jesus. Gottes Sohn, der geboren wurde, um allen zu zeigen: „Meine Liebe gilt jedem. Weil ich dich liebe, setze ich all mein Vertrauen in dich. Du bist wunderbar.“ Dieses Vertrauen, das kann mich stark machen. Wenn Jesus mir vertraut, dann darf ich mir selbst vertrauen. Dann darf ich mir etwas zutrauen. Weihnachten will mich stark machen, um mir ein Zuhause zu geben, das ich nie verlieren kann, weil es immer ganz nah bei mir ist. Tief in mir drin.

[1] Tobias Esch, Arzt und Gesundheitsforscher in NDR Talkshow „3 nach 9“ vom 3.11.