Druck raus!

Je schwieriger eine Situation, desto mehr spüren wir Druck – und geben ihn weiter. Ob wir wollen oder nicht. Wie werden wir den Druck los?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Einer der grössten Errungenschaften der Schweiz war, sich aus dem 2. Weltkrieg rauszuhalten. Klar wurden Juden geschleust. Klar wurde deren Geld genommen. Klar wurden Nazis geschleust. Klar wurde deren Geld und deren KnowHow genommen. Wie ist es gelungen?
    Im Prinzip funktioniert es mit «Frieden» so, dass man selbst etwas «dreckig» werden muss, um den Frieden zu bekommen. Ich denke viel darüber nach, welche Stelle der Gegenspieler von Jesus einnimmt. Vereinfacht könnte es so sein: Es gibt 2 Söhne, der eine versucht es auf der Erde mit diesen Mitteln und der andere mit jenen Mitteln.
    Der 2. Weltkrieg hat ein Deutschland hervorgebracht, das z.B. wegen seiner Demokratie-Kultur durchaus vorbildlich ist (besser als in den USA, nach meiner Wertung). Also war es gut. Der Krieg hat 15 Millionen Menschen getötet, die heute, wenn sie sich weiter vermehrt hätten, den Planeten überfordern würden.
    Sicher ganz schräge Ansichten, das gebe ich zu.
    Nur so hopla fröhlich fitt einen Beitrag senden, vom sicheren Schreibtisch, ohne Bomben-Bedrohung und Verlust-Ängste usw. redet es sich einfach.
    Was ist denn wirklich Sache?
    Welcher Bibelvers passt jetzt wirklich zu dieser Situation?
    Lieber Herr Elsner, hat Gott zu Ihnen geredet, oder reden sie, so gut es eben geht?

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Wo wird das alles enden? Noch immer heizt der Krieg in der Ukraine die Welt weiter an. Früher undenkbare Nato-Bündnisse mit Schweden und Finnland werden unterschrieben, russische Gasleitungen werden womöglich auf unbestimmt Zeit gewartet und über allem schwelen ein paar Atomwaffen, die vielleicht in Polen, aber ziemlich sicher in Belarus stationiert werden sollen. Die Diskussionen sind aufgeheizt: Waffenlieferung ja oder vielleicht doch lieber nicht? Heizen sie den Konflikt weiter an oder retten sie die Ukraine? In sozialen Netzwerken vergreifen wir uns im Ton und schaffen neuen Unfrieden. Auch Christen ringen mit der Frage: Wie stehen wir dazu? Unser Vorbild Jesus hat sich seinen Peinigern ohne Gegenwehr hingegeben. Allerdings mit dem Ziel, uns mit ihm zu versöhnen. Nein, ich glaube nicht, dass wir uns alles gefallen lassen müssen, aber der Druck muss wieder raus! Ich glaube, wir müssen uns im Umgang auch mit dem schlimmsten Feind wieder auf Respekt und Frieden ausrichten. Denn da war Jesus eindeutig: Wer zur Waffe greift, wird durch sie umkommen. Das können wir vermeiden!