Komme, was wolle
Fehler passieren. Aber wie werde ich sie wieder los? Oder wie schaffe ich es wenigstens, mit dem anderen wieder klarzukommen?
Fehler passieren. Aber wie werde ich sie wieder los? Oder wie schaffe ich es wenigstens, mit dem anderen wieder klarzukommen?
„Schulden machen krank“, lese ich und habe nicht in der Bibel oder einem frommen Buch gelesen, sondern bei einem Anwalt, der Schuldner berät. Wer seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, wird krank. Die Seele kann nicht mehr und irgendwann reagiert der Körper. Das ist nicht nur bei Geldschulden so, auch Schuld Menschen gegenüber kann krank machen, Streit, der nicht beigelegt ist, das Gefühl, jemandem etwas schuldig geblieben zu sein. Zuerst drückt es unsere Seele, dann reagiert der Körper, die Gesundheit ist aus dem Gleichgewicht. Es wäre gut, wir könnten mit dem reden, in dessen Schuld wir stehen. Hätten jemanden, der uns die Last abnimmt oder hilft, sie zu tragen. Und da kommt der Gott aus der Bibel und erklärt: „Ich vergebe dir alles. Ich gebe dir Kraft, den Streit aus der Welt zu räumen, oder was dich belastet. Weil ich will, dass es dir gut geht.“ Mir hilft diese Zusage tatsächlich, das anzugehen, was mich belastet, zu wissen: der Chef dieser Welt trägt mich, komme, was wolle.
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Der Chef trägt mich, komme was wolle.
Das muss man erst mal richtig lernen! Als Argumente: Die Frau am Brunnen, die schon mit dem 6. Mann zusammenlebt, unverheiratet und eine Serie von Misserfolgen hinter sich hat: Für Jesus kein Problem. David ein Mörder von 1000 Männern, nur um die Tochter des Königs zu bekommen (klar war es im Krieg), dann hat David an die 15 Frauen gleichzeitig später. Trotzdem ein von Gott geliebter Mensch oder vielleicht kann man auch von einem Menschentypen reden? Überhaupt interessant, welche Menschentypen Jesus mag!
Viele «Gläubige» verhalten sich so, dass sie vom kirchlichen Umfeld geliebt und respektiert werden und gehen automatisch davon aus: Jesus findet das toll.
Schuld: Hier gelingt es Predigern meist nicht gut eine gute Relation herzustellen (meine Bobachtung). Da kann es sein, dass Dir die Kirche sogar mehr Schuld einredet, als eine Schieflage verdient, weil der Mensch auch so ein Verlangen hat, etwas zu wissen, was eine Schieflage ist, weil es sich gerade beschissen anfühlt. Beschissen kann er sich auch wegen chemischer Prozesse oder Heilungsanstrengungen im Körper anfühlen.
Das darf man dann nicht vergeistlichen. Ja es ist einfach schwierig für den Menschen Mensch zu sein und dann noch ein Mensch, über den Gott sich so richtig freuen kann.
Menschen, die finanzielle Schulden aushalten müssen (ohne entsprechendes Einkommen), tun mir fürchterlich leid.