Du, ich wünsch mir was!
Weihnachten ist die Zeit der Wünsche. Trauen wir uns noch, welche zu haben?
Weihnachten ist die Zeit der Wünsche. Trauen wir uns noch, welche zu haben?
Es ist Wunschzettelzeit: In Kinderzimmern werden eifrig Briefe geschrieben, darin große und kleine Wünsche. Tausende davon landen jedes Jahr im Christkindpostamt in Himmelpforten. Ich staune darüber, was Kinder sich so wünschen. Klar, manchmal das berühmte Pony, ein fliegendes Auto oder eine teure Spielkonsole. Oft aber auch ganz andere Sachen: Wenn sich ein Kind wünscht, „dass alle Menschen ein warmes Zuhause haben“ oder „dass es jedem Menschen in Israel und in der Ukraine gut geht“, macht mich das nachdenklich und froh. Kinder denken viel an andere und möchten, dass es allen gut geht. Sie teilen gern, auch ihre Träume. Ungerechtigkeit macht sie wütend. Werdet wie die Kinder… hat Jesus einmal gesagt. Vielleicht gehört dazu auch, seine Träume nicht aufzugeben, nicht innerlich hart zu werden. Auch wenn die Realität manchmal so scheint. Frieden für alle, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen und jeder hat jemanden, der ihn in den Arm nimmt. Was für ein Weihnachten wäre das!
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In den Gottesdiensten und auch heute wird oft nur an die Toten Ukrainer und Israeliten gedacht. Was ist mit den russischen Familien die auch nix dafür können? Ihre Männer und Söhne werden auch geopfert und getötet. Jeder Tote Soldat hat eine Mutter.